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Umweltfreundliche Kunststoffe

Oehmigen und Tasler sind aber für PLA, also Kunststoffe auf Stärkebasis, zu haben, da diese umweltfreundlicher sind als Kunststoffe auf Mineralölbasis. 3D-Druck, so hoffen sie, werde dazu animieren, solche Materialien zu nutzen. "Da wird es viele interessante Kombinationen geben, PLA mit einem Hanffaser- oder mit einem Kohlenstoffanteil zum Beispiel", sagt Oehmigen "Dann gibt es technische Kunststoffe, die spezielle Merkmale haben, die auf Feuchtigkeit, auf Infrarotlicht oder auf Hitze reagieren. Das geht in die Richtung intelligenter Materialien." Big Rep ist sogar eine Kooperation mit einem Kunststoffhersteller aus den USA eingegangen, der eigens neue Materialien für die Berliner und ihren 3D-Drucker entwickelt.

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Gesteuert wird der Drucker mit einem von Big Rep entwickelten Controller, einer Arduino-Lösung auf Atmega-Basis, ähnlich wie Reprap. Die 3D-Datei kann per USB-Anschluss vom Rechner auf den Drucker transferiert werden, oder sie wird auf eine SD-Karte kopiert, die in einen entsprechenden Slot in der Steuereinheit gesteckt wird.

Komponenten freigeben

Doch auch wenn Open-Source-Hardware verbaut ist: Der Drucker selbst ist nicht Open Source. "Wir haben lange überlegt und sind auch noch nicht entschieden, wie wir das gestalten wollen", sagt Oehmigen. "Ich denke, dass wir viele Komponenten nach und nach freigeben und die Pläne veröffentlichen werden." Das soll es Big-Rep-Besitzern ermöglichen, das Gerät an ihre Anforderungen anzupassen oder eigene Lösungen zu entwickeln.

Einige Komponenten werden auch nicht offengelegt. Darunter ist eine Steuerung, die derzeit das Berliner Unternehmen Schleicher Electronic für Big Rep entwickelt. Die hat unter anderem einen Industrie-Bus, um das Gerät in einer Fabrik betreiben zu können.

Demokratisierung von Produktionsmitteln

Oehmigen ist der Entwickler des Riesendruckers. Vor etwa sieben Jahren habe er 3D-Drucker entdeckt und sei fasziniert gewesen von den Möglichkeiten, die sie bieten, erzählt er: Nutzer könnten damit eigene Produkte schaffen und sich so ein wenig vom Massenmarkt befreien. 3D-Druck sei eine "Demokratisierung von Produktionsmitteln", resümiert Tasler.

Allerdings seien ihm die alle zu klein gewesen. So habe er einfach angefangen, selbst einen zu bauen, erzählt Oehmigen. Das erste Exemplar sei sogar noch etwas größer gewesen als der Big Rep One, aber weniger stabil. Er habe ihn deshalb mit Verstrebungen stabilisiert, die jenen glichen, mit denen die Regale eines bekannten schwedischen Möbelhauses gestützt werden.

Eigentlich habe er Skulpturen mit dem 3D-Drucker aufbauen wollen, erzählt Oehmigen. Dann aber habe er immer mehr Zeit damit verbracht, an dem Gerät zu tüfteln. "Ich habe mich dann mehr mit dem Gerät beschäftigt als damit zu produzieren."

 3D-Drucker Big Rep: Größer, schwerer, DruckerErnst gemeinte Anfragen nach dem Big Rep 
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xonicat 05. Apr 2014

Endkundenprodukte die komerziell auf einem 3D Drucker gefertigt werden sollen, müssen grö...

Mixer 05. Apr 2014

Borg? Klingt schwedisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Borg

Mixer 05. Apr 2014

Um Aluminium zu recyceln ist einiges an Strom notwendig, aber weniger wie bei der...

daazrael 04. Apr 2014

Das war auf dem Hinweg. Auf dem Rückweg (d.h. nach der Präsentation) haben sie ihn...

serra.avatar 04. Apr 2014

naja so außergewöhnlich ist das Teil nun auch nicht industrielle 3D Drucker in den Ausma...


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