Abo
  • IT-Karriere:

3D-Druck: Tödliche Schusswaffe zum Selbstdrucken

Eine Schusswaffe von einem 3D-Drucker aufbauen zu lassen, ist das Ziel des US-Projekts Defense Distributed. Eine Crowdfunding-Plattform wollte das jedoch nicht unterstützen und hat das Projekt entfernt.

Artikel veröffentlicht am ,
Waffen zum Drucken: Teil der Handfeuerwaffe AR-15
Waffen zum Drucken: Teil der Handfeuerwaffe AR-15 (Bild: Defense Distributed)

Mit einem 3D-Drucker lassen sich allerlei nützliche Gegenstände aufbauen. Aber so ein Gerät kann auch missbraucht werden: Defense Distributed, eine Gruppe um den texanischen Jurastudenten Cody Wilson, will eine halbautomatische Handfeuerwaffe per 3D-Druck herstellen.

Rapid-Schusswaffen-Gemeinschaft

Stellenmarkt
  1. Hochland SE, Heimenkirch, Schongau
  2. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl

Wiki Weapon Project nennt die Gruppe ihr Vorhaben. Das Ziel: eine "Gemeinschaft zum Austausch von Kenntnissen über druckbare Schusswaffen und ihre Herstellung" aufzubauen. Die Gruppe will ein 3D-Modell für eine Handfeuerwaffe erstellen - konkret geht es um eine halbautomatische AR-15. Sie hätten auch schon Ideen von Gleichgesinnten bekommen, sagte Wilson dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes.

Es gehe darum zu zeigen, dass es möglich sei, eine Waffe aus Kunststofffäden von einem 3D-Drucker aufbauen zu lassen, erklärt Wilson. Die Waffe müsse auch keine 200 Schuss aushalten. Es reiche, wenn sie einmal tödlich sei. Die fertige 3D-Datei soll dann über das Internet verteilt werden. Die Gruppe richtet sich explizit an Nutzer, die ein Gerät wie den Makerbot oder den Reprap besitzen, mit dem sie die Waffe am heimischen Rechner herstellen können.

Designwettbewerb für Schusswaffe

Defense Distributed wollte über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo 20.000 US-Dollar einwerben, um das Waffenprojekt abschließen zu können. Für 10.000 US-Dollar sollte ein 3D-Drucker vom Typ Mojo von Marktführer Stratasys angeschafft werden. 3.000 US-Dollar waren als Preisgelder für einen Designwettbewerb geplant.

Allerdings habe Indiegogo das Projekt nach wenigen Tagen entfernt, sagte Wilson der Neuen Zürcher Zeitung. Bis zu dem Zeitpunkt seien rund 2.000 US-Dollar gesammelt worden. Defense Distributed will jetzt selbst Geld sammeln, per Paypal und Bitcoin. Bislang sollen darüber etwa 100 US-Dollar zusammengekommen sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,83€
  2. 4,99€
  3. 3,99€
  4. 4,56€

Technikfreak 01. Aug 2014

Jeder der mit Tieren zu tun gehabt hat, wird das unschwer erkennen. Es gibt zB. keinen...

Anonymer Nutzer 26. Aug 2012

Ist ja fast wie im richtigen Leben. Da lohnt es auch nicht zum Hörer zu greifen wenn man...

Technikfreak 26. Aug 2012

Ganz so einfach ist es denn wohl doch nicht. Alle Teile müssen noch entgratet und...

Technikfreak 26. Aug 2012

Dafür muss man aber erst ein Spritzgusswerkzeug erstellen, oder? Deshalb eigent sich das...

marsupilami72 26. Aug 2012

https://www.golem.de/news/bioprinting-modern-meadow-druckt-schnitzel-1208-93895.html


Folgen Sie uns
       


NXP Autoschlüssel erklärt

VW hat ein Konzeptauto mit einem Schließsystem ausgestattet, das vor Hackerangriffen sicher sein soll. Das Video stellt das System vor.

NXP Autoschlüssel erklärt Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
    Garmin Fenix 6 im Test
    Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

    Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
    2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    2. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

      •  /