3D-Druck: Thingiverse entfernt Waffenmodelle

Keine Waffenteile bei Thingiverse: Der 3D-Druckerhersteller Makerbot entfernt 3D-Modelle, mit denen sich Waffen aufbauen lassen, aus dem Portal Thingiverse und setzt damit seine Nutzungsbedingungen durch.

Artikel veröffentlicht am ,
Thingiverse prüft, ob Inhalte gegen Nutzungsbedingungen verstoßen.
Thingiverse prüft, ob Inhalte gegen Nutzungsbedingungen verstoßen. (Bild: Thingiverse/Screenshot: Golem.de)

Das Portal Thingiverse hat 3D-Druckvorlagen für Feuerwaffen aus seiner Datenbank entfernt. Nutzer, die solche Dateien bei Thingiverse eingestellt hatten, seien informiert worden, dass diese gelöscht worden seien, berichtet das US-Wirtschaftsmagazin Forbes.

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Thingiverse-Betreiber Makerbot schließt in den Nutzungsbedingungen Inhalte aus, die "zu der Schaffung von Waffen beitragen". Bislang waren solche Dateien aber dennoch geduldet worden.

Zusammenhang mit Sandy Hook?

Ein Nutzer, dessen 3D-Modelle von Feuerwaffenteilen bei Thingiverse verschwunden sind, spekulierte, dass die Löschung mit dem Massaker an der Grundschule in Sandy Hook im US-Bundesstaat Connecticut zusammenhängen könnte. Dabei waren am 14. Dezember 2012 27 Menschen getötet worden.

Makerbot selbst erwähnt das Ereignis nicht. Makerbot setze sich für Kreativität ein und dafür, Gegenstände, die einem guten Zweck dienen, zu erschaffen, erklärte Makerbot-Sprecherin Jenifer Howard dem Magazin. Bei Thingiverse habe es in letzter Zeit eine Reihe von Änderungen gegeben. Dazu gehöre auch, Inhalte darauf zu prüfen, ob sie gegen die Nutzungsbedingungen verstießen.

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In diesem Jahr hatte die Gruppe Defense Distributed mit ihrem Wiki Weapon Project, einer 3D-Waffendruck-Community, für Aufsehen gesorgt. Eine Crowdfunding-Kampagne, über die die Gruppe Geld für das Leasen eines 3D-Druckers aufbringen wollte, wurde von der Plattform Indiegogo beendet.

Die Gruppe beschaffte sich das Geld auf andere Art und bestellte den Drucker. Als der Hersteller Stratasys aber erfuhr, was die Gruppe mit dem 3D-Drucker plante, holte er diesen umgehend wieder ab.

Thingiverse ist ein Portal für von Nutzern erstellte Vorlagen für 3D-Drucker. Es gehört zu dem New Yorker Unternehmen Makerbot, das 3D-Drucker herstellt. Gründer ist der Rapid-Prototyping-Aktivist Bre Pettis.

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__destruct() 25. Dez 2012

Er wurde von sich selbst getötet. Auch Passiv-Form.

__destruct() 25. Dez 2012

Die Geschichte mit dem heißen Kaffee ist größtenteils Quatsch. Aber ich verstehe nicht...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2012

Und das ist auch in diesem Fall sehr gut so. Langsam sollte auch dem letzten klar...



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