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3D-Druck: Spanische Architekten drucken eine Brücke

Ein Park in Spanien hat die erste gedruckte Brücke der Welt. Fußgänger können auf ihr einen schmalen Bach überqueren.

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Gedruckte Fußgängerbücke: Rohmaterial wiederverwendet
Gedruckte Fußgängerbücke: Rohmaterial wiederverwendet (Bild: IAAC)

Bloß keine nassen Füße: In Spanien ist eine Fußgängerbrücke mit dem 3D-Drucker aufgebaut worden. Es ist nach Angaben der Planer die erste Brücke, die auf diese Weise gebaut wurde. Bisher hat es nur 3D-gedruckte Häuser gegeben.

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Die Brücke ist 12 Meter lang und 1,75 Meter breit. Sie besteht aus Beton und überspannt einen schmalen Wasserlauf im Castilla-La-Mancha-Park in Alcobendas, einem Vorort der spanischen Hauptstadt Madrid. Realisiert wurde das Projekt vom Institute of Advanced Architecture of Catalonia (IAAC) in Barcelona.

Die Brücke wurde am Computer entworfen

Die Form der Brücke spiegele die komplexen Formen der Natur wider, sagen die Designer. Entworfen wurde sie am Computer per parametrischem Design. Das ermögliche es, die strukturelle Leistung so zu berechnen, dass Material nur dort ausgebracht werden müsse, wo es benötigt werde und dabei die Freiheit an Formen erhalten bleibe. Da zudem das Rohmaterial wiederverwendet werden kann, fällt nur wenig Abfall an.

  • Die 3D-gedruckte Brücke in Alcobendas bei Madrid (Foto: IAAC)
  • Es sei die erste gedruckte Brücke der Welt, sagen die Architekten. (Foto: IAAC)
  • Aufgebaut wurde sie mit dem 3D-Drucker D-Shape, den der Italiener Enrico Dini entwickelt hat. (Foto: Monolite)
  • Die Brücke hält auch eine größere Gruppe aus. (Foto: IAAC)
  • Das Design sei von den komplexen Formen der Natur inspiriert, sagen die Architekten. (Bild: IAAC)
Die 3D-gedruckte Brücke in Alcobendas bei Madrid (Foto: IAAC)

Der Drucker, mit dem die Katalonier die Brücke aufgebaut haben, ist der D-Shape, den der Italiener Enrico Dini entwickelt hat. Das Gerät bringt Schichten von Sand aus und versprüht anschließend aus vielen feinen Düsen ein Bindemittel. Das verklebt den Sand und erschafft so dreidimensionale Strukturen aus Sandstein.

Norman Foster will Mondhäuser drucken

Der niederländische Architekt Janjaap Ruijssenaars wollte mit diesem 3D-Drucker ein Haus in Form einer Endlosschleife bauen. Der renommierte britische Architekt Norman Foster hat im Auftrag der europäischen Raumfahrtagentur European Space Agency (Esa) Gebäude für eine Mondstation entworfen, die mit einem D-Shape auf dem Mond aus Regolith aufgebaut werden sollen.

Die Brücke in Alcobendas mag die erste 3D-gedruckte Brücke sein, das erste 3D-gedruckte Bauwerk ist sie nicht: In Amsterdam arbeitet das niederländische Architekturbüro Dus Architects seit einigen Jahren am 3D Print Canal House Project, das aus 3D-gedruckten Blöcken gebaut wird.

Ein chinesisches Bauunternehmen druckt ein Haus

Das chinesische Bauunternehmen Huashang Tengda hat im vergangenen Jahr ein zweistöckiges Haus im Schichtverfahren mit einem 3D-Drucker aus Beton aufgebaut. Der Bau dauerte 45 Tage.

Das italienische Projekt World's Advanced Saving Project (Wasp) hat 2015 den zwölf Meter großen 3D-Drucker Big Delta konstruiert. Er soll Häuser aus einem Gemisch aus Wasser, Lehm und Pflanzenfasern aufbauen.

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Blubb64 31. Jan 2017

haha das ist so eine dumme Aussage. wie hast du denn davon erfahren? worüber...

zenker_bln 31. Jan 2017

wenn sich die menschen noch mehr langweilen, weil sie keine arbeit haben, steigen die...

Heinzel 31. Jan 2017

Auf dem Campus der Uni Stuttgart gibts beim Ökumenischen Zentrum so eine flexible...


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