Abo
  • Services:
Anzeige
Colt M1911 aus dem 3D-Drucker: akkurat und haltbar genug für gebrauchstaugliche Objekte
Colt M1911 aus dem 3D-Drucker: akkurat und haltbar genug für gebrauchstaugliche Objekte (Bild: Solid Concepts)

3D-Druck Solid Concepts druckt Colt aus Metall

Auch Metall lässt sich mit 3D-Druckern verarbeiten. Um die Haltbarkeit solcher Werkstücke zu demonstrieren, hat der texanische 3D-Druckdienstleister Solid Concepts eine Feuerwaffe aus Metall aufgebaut und gleich auf dem Schießstand getestet.

Anzeige

Die nächste Feuerwaffe aus dem 3D-Drucker: Das texanische Unternehmen Solid Concepts hat eine Pistole vom Typ Colt M1911 mit einem 3D-Drucker aufgebaut. Einen Praxistest überstand die Waffe unbeschadet.

Anders als der Liberator, der bereits für einigen Wirbel sorgte, wurde der Colt nicht aus Kunststoff, sondern aus Stahl und Nickellegierungen aufgebaut. Die über 30 Teile des Colts wurden durch selektives Laserschmelzen (Selective Laser Melting, SLM) hergestellt. Selbst die Griffschale aus Kunststoff kommt aus dem Drucker. Lediglich die Federn wurden auf traditionelle Weise gefertigt.

Laser schmilzt Metallpulver

Beim SLM wird das Material in Pulverform verarbeitet: Eine Schicht des Pulvers wird auf der Arbeitsplattform ausgebracht. Ein beweglicher gelagerter Laser fährt die Konturen ab und verschmilzt das Pulver. Dann wird die Arbeitsfläche abgesenkt und die nächste Pulverlage aufgebracht. Auf diese Weise können Metalle, Keramik und Kunststoff verarbeitet werden.

Es sei ihnen nicht darum gegangen, Waffen einfacher und günstiger herzustellen, sagt Phillip Conner von Solid Concepts. Sie hätten vielmehr beweisen wollen, dass - entgegen der häufig geäußerten Ansicht - per SLM hergestellte Teile sowohl akkurat als auch haltbar genug seien, um gebrauchstaugliche Objekte zu fertigen.

Test auf dem Schießstand

Solid Concepts hat die Waffe auch schon auf dem Schießstand getestet. Sie habe 50 Schuss ohne weiteres überstanden, erklärt der 3D-Druck-Dienstleister. Als so robust hatte sich der Liberator nicht erwiesen: Bei einem Test der australischen Polizei war die Waffe aus Kunststoff beim Abfeuern explodiert.

In einem anderen Punkt dürfte der 3D-gedruckte Colt für weniger Aufregung sorgen als der Liberator: Da die Waffe aus Metall ist, wird sie von herkömmlichen Sicherheitseinrichtungen an Flughäfen oder anderen gefährdeten Orten erkannt. Israelischen Journalisten war es in diesem Jahr gleich mehrfach gelungen, den aus Kunststoff gefertigten Liberator in das Parlament zu schmuggeln.


eye home zur Startseite
Eheran 12. Nov 2013

Dito was das Saufen angeht. Oder härtere Bestrafung als Abschreckung (Todesstrafe in den...

freddypad 11. Nov 2013

Nein, da fehlt.

Phreeze 11. Nov 2013

+1 THIS ! Und in den USA laufen genug Idioten mit Waffen rum.

Endwickler 11. Nov 2013

Anscheinend hast du entweder nicht gelesen, was ich schrieb oder du hast es völlig...

supermulti 10. Nov 2013

Cnc-Fräsen hin oder her.. Jemand der eine so große Motivation hat, jemanden umzubringen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hochschule Reutlingen, Reutlingen
  2. W. Bälz & Sohn GmbH & Co., Heilbronn
  3. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  4. Daimler AG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. BQ Aquaris X5 für 122,00€)
  2. 81,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis CPU ca. 60€ und Kühler 43€)
  3. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Gigabit

    Vodafone will Kunden schnell Fixed Wireless 5G anbieten

  2. Massive Entertainment

    Entwickler von The Division arbeiten an Camerons Avatar

  3. Netzneutralität

    FCC-Chef preist Vorteile von Zero Rating für Nutzer

  4. iOS

    SAP bringt Cloud-SDK für mobile Apple-Geräte

  5. MongoDB

    Sprechender Teddy teilte alle Daten mit dem Internet

  6. Flir One und One Pro im Hands on

    Die heißesten Bilder auf dem MWC

  7. Arktika 1 Angespielt

    Mit postapokalyptischen Grüßen von Stalker und Metro

  8. Surge 1

    Xiaomis erstes Smartphone-SoC ist ein Mittelklasse-Chip

  9. TC-7680

    Kabelmodem für Gigabit-Datenraten vorgestellt

  10. Störerhaftung

    Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2)
4K-Hardware ist nichts für Anfänger
  1. Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1) 4K-Filme verzeihen keine Fehler
  2. Deutsche Verkaufszahlen Unberechtigter Jubel über die UHD-Blu-ray
  3. 4K Blu-ray Sonys erster UHD-Player kommt im Frühjahr 2017

  1. Re: Supercruise?

    McWiesel | 18:02

  2. Dienste von Telefonica würde ich nicht mal...

    DebianFan | 18:00

  3. Re: Abgefahren...

    Maflox | 17:56

  4. Re: Diensteanbieter nach § 8 TMG

    Herr Unterfahren | 17:55

  5. Re: lol

    css_profit | 17:54


  1. 18:02

  2. 18:00

  3. 17:48

  4. 17:15

  5. 16:48

  6. 16:20

  7. 16:00

  8. 15:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel