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Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer
Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Schadet 3D-Drucken der Gesundheit?

Es müsse geprüft werden, ob ein Gerät, das Kunststoff schmelze, in Restaurants aufgestellt werden könne. Tatsächlich stehen die Geräte inzwischen im Verdacht, schädlich für die Gesundheit zu sein: FDM-Geräte sollen ultrafeine Partikel (Ultrafine Particles, UFP) freisetzen, berichteten Wissenschaftler vom Illinois Institute of Technology in der Fachzeitschrift Atmospheric Environment.

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Die Forscher um Brent Stephens hatten mehrere Geräte gleichen Typs Objekte aus PLA und aus ABS aufbauen lassen. Dann maßen sie die Konzentration der UFPs in der Luft. Diese sei während des Betriebs der Drucker deutlich angestiegen: Beim Drucken mit PLA seien in der Minute rund 20 Milliarden UFPs freigesetzt worden, beim Drucken mit ABS, das bei höheren Temperaturen verarbeitet wird, sogar rund 200 Milliarden UFPs.

Schädliche Anlagerungen

Und was bedeutet das? Die UFPs sind Partikel, die kleiner sind als 100 Nanometer. Sie können sich in der Lunge oder in den Atemwegen anlagern oder über den Riechnerv sogar ins Gehirn gelangen. Da sie eine relativ große Oberfläche haben, besteht zudem die Gefahr, dass sich weitere Teilchen an den UFPs festsetzen. Hohe UFP-Konzentrationen lösen möglicherweise Lungenkrebs, Schlaganfälle oder Asthma aus.

Eine Einschätzung sei schwierig - nicht zuletzt, weil sie nur einen 3D-Drucker getestet hätten, sagte Stephens Golem.de. Der getestete Drucker habe etwa so viele UFPs emittiert wie ein Laserdrucker. Den hielten die meisten für harmlos - allerdings zu Unrecht, wie aktuelle Untersuchungen zeigten. "Die Emissionen waren recht hoch, und ich bin ziemlich besorgt darüber", sagt der Wissenschaftler.

Drucken und lüften

Zum kompletten Verzicht auf den 3D-Drucker rät er dennoch nicht. Aber zu Vorsichtsmaßnahmen: Beim Betrieb solle auf gute Lüftung geachtet werden, Schwebstofffilter oder eine Maske seien ebenfalls nützlich. "Wir arbeiten zudem mit einigen Kollegen daran, eine Filtervorrichtung für Drucker zu bauen, die sich als hilfreich erweisen könnte."

Insofern sollte McDonald's sich überlegen, ob es wirklich eine so gute Idee wäre, einen 3D-Drucker in einem Restaurant aufzustellen. Zumindest wenn dieser Figuren druckt. Und wie sieht es mit einem aus, der Fleischklopse druckt?

 Ab in die 3D-DruckereiDrucken statt Kochen 

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Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!



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