Ab in die 3D-Druckerei

Seit einigen Jahren gibt es Dienstleister wie das niederländische Unternehmen Shapeways, das inzwischen nach New York umgezogen ist, oder Sculpteo aus Frankreich. Wer keinen eigenen 3D-Drucker hat, kann ihnen eine 3D-Datei schicken und erhält nach einiger Zeit das fertige Objekt.

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Im November 2013 ist die französische Post in das Geschäft mit dem Selbermachen eingestiegen: In drei Filialen in Paris wurden 3D-Drucker aufgestellt. Kunden können dort Objekte bauen lassen - Smartphone-Hüllen oder Visitenkartenboxen, die individuell angepasst werden können. Außerdem sollen Architekten dort Modelle bauen lassen. Sollte sich das auf ein halbes Jahr angelegte Projekt bewähren, will die Post weitere Drucker aufstellen.

Einstieg ins Endkundengeschäft

Im Juni 2013 hat Marktführer Stratasys Makerbot gekauft. Eine bemerkenswerte Entwicklung: Das Unternehmen, das die FDM-Technik entwickelt hat, war bis dato im Geschäftskundenbereich tätig. Es baut große Drucker für Kunden aus der Industrie - auch als OEM, etwa für Hewlett-Packard. Mit dem Kauf von Makerbot hat sich Stratasys auch im Endkundengeschäft positioniert - und das erscheint offensichtlich attraktiv genug für einen Kaufpreis von über 400 Millionen US-Dollar.

  • Der 3D-Drucker von HP (Foto: HP)
  • Das System: Drucker, Reinigungssystem und die Spulen mit dem Kunststofffaden(Foto: HP)
  • Die Spule wird eingesetzt. (Foto: HP)
  • In dem Reinigungssystem wird Stützmaterial ausgewaschen. (Foto: HP)
  • 3D-Drucker im Einsatz (Foto: wp)
  • Einige mit dem 3D-Drucker gefertigte Teile (Foto: wp)
Der 3D-Drucker von HP (Foto: HP)

Für Microsoft scheint der 3D-Drucker schon beinahe selbstverständlich: Das Betriebssystem Windows 8.1 werde 3D-Drucker ebenso unterstützen wie herkömmliche 2D-Drucker, kündigte der Softwarekonzern im Juni 2013 an. Ein dreidimensionales Objekt aufzubauen, sei dann so einfach, wie eine Textdatei auszudrucken. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sind jedoch oft genug noch Ausprobieren und Testdrucke angesagt.

McDruck

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Falls noch letzte Zweifel bestanden, dass 3D-Drucken im Alltag angekommen ist, dürfte Mark Fabes sie im November 2013 ausgeräumt haben: McDonald's erwäge den Einsatz von 3D-Druckern, erklärte der IT-Chef des Konzerns in Großbritannien auf einer Veranstaltung über neue Technologie in München. Eine Möglichkeit sei etwa, die Figuren, die es zu bestimmten Menüs gibt, vor Ort in der Filiale zu drucken. "Das ist nur so ein Gedanke", sagte Fabes dem britischen IT-Nachrichtenangebot The Register.

Vielleicht nicht unbedingt ein guter, wie er selbst zugab. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen nämlich, dass 3D-Drucker gefährlich sein können.

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 Darf dat dat? Dat darf dat!Schadet 3D-Drucken der Gesundheit? 
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Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!



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