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Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer
Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ich druck dich tot!

Die Gruppe Defense Distributed um den Jurastudenten Cody Wilson aus Texas hat sich dem Drucken von Feuerwaffen verschrieben: Im Frühjahr 2013 stellte die Gruppe den Liberator vor, eine einschüssige Pistole, die bis auf den Schlagbolzen aus dem FDM-3D-Drucker kommt. Sie lässt sich, wie Wilson vorführte, auch abfeuern. Nachahmer ließen nicht lange auf sich warten.

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Das US-Unternehmen Solid Concepts wollte die Leistungsfähigkeit von Metalldruckverfahren unter Beweis stellen, und auch diesen Texanern fiel nichts Besseres ein, als die 3D-Datei einer Feuerwaffe, genauer gesagt einen Colt M1911, mit selektivem Laserschmelzen (Selective Laser Melting, SLM) Realität werden zu lassen.

Der Liberator sorgte für reichlich Aufregung: Das US-Außenministerium verlangte, dass die Gruppe die 3D-Datei von ihrer Website entfernte. Sie begründete das damit, dass die Bereitstellung im Internet einem Export gleichkomme, Defense Distributed aber keine Lizenz für den Waffenexport habe.

Das Londoner Victoria and Albert Museum machte den Liberator daraufhin zum Exponat. Das renommierte Kunstgewerbe- und Designmuseum will damit auf die neue Technik aufmerksam machen - und auf die Probleme, die sie mit sich bringt.

Unsichtbar

Israelische Journalisten demonstrierten die Gefahr, die von einer solchen Waffe ausgeht. Sie schmuggelten eine Kunststoffwaffe in die Knesset, das Parlamentsgebäude. Zweimal passierten sie mit der Pistole im Gepäck die Sicherheitskontrollen. Beim zweiten Mal brachten sie die Waffe mit zu einer Veranstaltung, an der auch Premierminister Benjamin Netanjahu teilnahm.

Ein Alptraum für Sicherheitsbehörden. Einige Politiker in den USA wollen Waffen aus dem 3D-Drucker daher verbieten. Auch deutsche Behörden beschäftigen sich mit dem Thema: Das Bundeskriminalamt hat sogar einen 3D-Drucker angeschafft, "um eigene Tests, insbesondere im Bereich 'Ausdruck von Waffen oder Waffenteilen', durchzuführen".

Gefahr auf beiden Seiten

Gefahr droht aber nicht nur demjenigen, der vor der Waffe steht. Sie kann Schaden auch beim Schützen selbst anrichten: Die Polizei im australischen Bundesstaat New South Wales hat einen Liberator gebaut und getestet. Die Waffe explodierte beim Abfeuern.

Wie aber komme ich zu einer 3D-Datei? Also, natürlich zu einer anderen?

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Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!



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