• IT-Karriere:
  • Services:

Mach was!

Stellenmarkt
  1. GASAG AG, Berlin
  2. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring

"Wir stellen die Gegenstände, die wir brauchen, selbst her, und zwar jetzt", beschrieb Bre Pettis vor einigen Jahren im Interview mit Golem.de die Attraktion des 3D-Druckens. Aber ich? Was mach' ich?

Nun - eigentlich gibt es wenig, was sich nicht mit dem 3D-Drucker herstellen lässt. Er kann Gegenstände des täglichen Lebens machen, einen Fotoapparat etwa - einen analogen versteht sich. Oder vielleicht lieber eine Schallplatte? Auch beliebt sind Figuren - das kann sogar die eigene sein: Die britische Supermarktkette Asda etwa bietet in einer Filiale ein Selbstporträt des Kunden an - in Form einer kleinen Statue aus dem 3D-Drucker.

Anzüglich

Auch Kleidung lässt sich mit einem 3D-Drucker herstellen, Bikinis beispielsweise. Das britische Unternehmen Tamicare will Anfang 2014 Unterwäsche für Frauen auf den Markt bringen, die per 3D-Druck aus Latex und Baumwollfasern hergestellt werden. Diese werden schichtweise aufgesprüht, so dass in Sekundenschnelle ein Kleidungsstück entsteht. Mit dem Verfahren sollen sich neben verschiedenen Kleidungsstücken auch Bandagen oder Hygieneartikel herstellen lassen.

  • Das Ensemble aus Rock und Umhang besteht ... (Foto: Stratasys)
  • ... aus unterschiedlichen Materialien, was den Designerinnen mehr Spielraum bietet. (Foto: Stratasys)
  • Das Kleid mit der Spitzenanmutung ... (Foto: Materialise)
  • ... wurde per Lasersintering aufgebaut. (Foto: Materialise)
Das Ensemble aus Rock und Umhang besteht ... (Foto: Stratasys)

Eindeutig schicker ging es Anfang 2013 bei der Paris Fashion Week zu: Dort führte die Niederländerin Iris van Herpen zwei Kreationen vor, die sie nicht geschneidert, sondern mit verschiedenen 3D-Druckern hergestellt hatte. Van Herpen nutzte allerdings keine Desktopdrucker, sondern Geräte aus der Industrie, die mehrere Materialien verarbeiten können. Dadurch konnte die Designerin Kleidungsstücke mit außergewöhnlichen Mustern, Texturen und Eigenschaften entwickeln.

3D-Druck verbindet

Beispiel Spielzeug: Die Organisationen Free Art and Technology Lab (F.A.T. Lab) und Sy-Lab etwa haben 2012 das Free Universal Construction Kit geschaffen und als 3D-Datei ins Internet gestellt: Es ist ein Satz von Verbindungsstücken, durch die zehn verschiedene Baukastensysteme miteinander kombiniert werden können, darunter Lego und Lego Duplo, Fischer Technik, der Zahnradbaukasten Gears! Gears! Gears! oder das Stecksystem Krinkles.

  • Free Universal Construction Kit verbindet... (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
  • ...  verschiedene Baukastensysteme, ...  (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
  • ... die vorher inkompatibel waren. (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
  • Teile für Lego... (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
  • ... oder Gears! Gears! Gears! (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
  • Optische Vermessung der Verbindungen (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)
Free Universal Construction Kit verbindet... (Foto: F.A.T. Lab, Sy-Lab/CC BY-NC-SA)

Die Stärke des 3D-Drucks liegt also darin, Gegenstände zu erzeugen, die mit konventionellen Verfahren nicht so einfach hergestellt werden könnten, sei es, weil sich bestimmte Formen auf traditionelle Weise gar nicht herstellen lassen oder weil es sich um Einzelstücke handelt, deren Produktion mit herkömmlichen Methoden zu teuer wäre. Roboter, wie etwa der bionische Handling-Assistent des Unternehmens Festo, werden deshalb oft mit diesen sogenannten additiven Herstellungsverfahren gebaut.

  • Der Bionische Handling-Assistent von Festo stammt aus dem 3D-Drucker. (Foto: wp)
  • Balgartige Luftkammern ermöglichen hohe Beweglichkeit. (Foto: wp)
  • Der Fingripper passt sich... (Foto: wp)
  • ... unter Druck... (Foto: wp)
  • ... dem gegriffenen Gegenstand an.  (Foto: wp)
  • So kann der Roboterarm Obst sortieren. (Foto: wp)
Der Bionische Handling-Assistent von Festo stammt aus dem 3D-Drucker. (Foto: wp)

Nicht alles, was aus dem 3D-Drucker kommt, ist aber wie der schwäbische Roboterarm preiswürdig. Waffen zum Beispiel.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Schöner drucken mit Colani und dem MITIch druck dich tot! 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (Vergleichspreis 17,21€)
  2. 44,99€ (Vergleichspreis 56,61€)
  3. 229,99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 300€)

Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /