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Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer
Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Großdruck, Zahndruck, Handdruck

Wer es gerne größer hat, sollte zum Rigidbot oder zum Rigidbot Big greifen: Auch die beiden Drucker des US-Unternehmens Invent-A-Part nutzen das FDM-Verfahren, als Baumaterial dient ein Draht aus PLA oder ABS. Das größte Objekt, das der Rigidbot drucken kann, misst 25,4 x 25,4 x 25,4 cm. Der Rigidbot Big schafft sogar 30,4 x 40,6 x 25,4 cm große Gegenstände.

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Zähne zeigen

Variieren lässt sich so einiges: neben Form und Größe auch die Materialzuführung. Das oberpfälzische Unternehmen Sintermask etwa füttert seinen Fabbster nicht mit einem Kunststoffdraht, der auf einer Spule aufgewickelt ist, sondern mit den sogenannten Like-Sticks. Das sind knapp 25 Zentimeter lange Kunststoffstäbe, die an zwei Seiten gezahnt sind. Sie befinden sich in einem Magazin und werden von Zahnrädern vorwärts geschoben.

  • Die bewegliche Druckplatte des Fabbster mit zwei Objekten, die von dem 3D-Drucker aufgebaut wurden (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Fabbster ist ein 3D-Drucker für den Heimgebrauch. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Links oben ist das Magazin mit einigen Sticks darin zu erkennen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ein Stick aus weißen ABS (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Zähne sorgen für einen präziseren Transport. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die bewegliche Druckplatte des Fabbster mit zwei Objekten, die von dem 3D-Drucker aufgebaut wurden (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Vorteil sei, dass das Material präziser transportiert werde, erklärte Susanne Zeitler, eine Mitarbeiterin des Sintermask-Schwesterunternehmens Netfabb, im Gespräch mit Golem.de. Sonst funktioniert alles wie bei anderen Druckern auch: Der Kunststoff wird geschmolzen und durch eine Düse gedrückt. Dennoch hat Sintermask dafür eine andere Bezeichnung gewählt: Stick Deposition Moulding, kurz SDM.

Handgedruckt

Es geht aber auch deutlich weniger aufwendig - ohne einen komplizierten Mechanismus für den Druckkopf oder die Kunststoffzufuhr: Der 3Doodler ist ein Freihand-3D-Drucker, eine Art automatische Heißklebepistole: Das Gerät verarbeitet PLA und ABS, das von einem Motor in seinem Inneren durch die Druckdüse gedrückt wird. Eine Luftkühlung sorgt dafür, dass der geschmolzene Kunststoff sofort erkaltet, damit eine dreidimensionale Struktur, etwa eine Spirale, stabil ist.

Anfang 2013 hatte Hersteller Wobbleworks eine Crowdfunding-Kampagne initiiert, um die Serienproduktion des 3Doodlers zu finanzieren. Der Erfolg sei überwältigend gewesen, erzählte Max Bogue, einer der Wobbleworks-Gründer, Golem.de im September 2013 auf der Ifa in Berlin: Ziel seien 30.000 US-Dollar gewesen. Bekommen hätten sie über 2,3 Millionen US-Dollar. Voraussichtlich im Februar 2014 werden die 3Doodlers ausgeliefert.

  • Der 3Doodler in Aktion: Daniel Cohen zeichnet,... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... das Bild bekommt eine dreidimensionale Struktur. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Mit dem 3Doodler lassen sich aber auch filigrane Gebilde aufbauen, die Berliner Quadriga etwa. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Oder der Big Ben und der Eiffelturm. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Cohens Lieblingsstück (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Anfang 2014 soll der Hand-3D-Drucker erhältlich sein. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Der 3Doodler in Aktion: Daniel Cohen zeichnet,... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Kamen einige der ersten Geräte noch selbst aus der Selbermachecke - das Gehäuse des Ultimaker etwa ist mit dem Laser ausgeschnitten, was zwar authentisch ist, aber schwarze Kanten macht -, gibt es inzwischen auch Design-3D-Drucker, die sich nahtlos ins moderne Wohnzimmer einfügen.

 3D-Druck: Macht Druck!Schöner drucken mit Colani und dem MIT 

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Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!



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