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Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer
Designer Luigi Colani mit seinem 3D-Drucker (auf der Ifa 2013): Design-Drucker für das moderne Wohnzimmer (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ausdrucksvolles Essen

Aus den Pulvern und den Ölen wird dann eine Pizza gedruckt. Das Konzept sieht in etwa so aus: Zuerst wird eine Lage Teig auf einer Arbeitsplattform aufgebracht. Die ist - ähnlich wie bei einem Druck, der ABS verarbeitet - beheizt, so dass die Pizza beim Drucken auch gleich gebacken wird. Danach kommt die Tomatensauce, die als Pulver gespeichert ist und dann mit Öl und Wasser gemischt wird. Den krönenden Abschluss bildet eine nahrhafte Proteinschicht.

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Wie das in der Praxis aussieht, können sich die Verantwortlichen bei der Nasa in Barcelona vorführen lassen: Das spanische Unternehmen Natural Machines hat mit Foodini einen Drucker gebaut, der genau das macht.

Kekse!

In eine Kartusche wird der zu verarbeitende Stoff eingefüllt - das kann Teig für Plätzchen oder Pizza, Schokolade oder eine Sauce sein. Der Drucker bringt diese dann in Form. Zu Weihnachten könnte er beispielsweise zum Einsatz kommen: Statt Plätzchen mit langweiligen Ausstechern zu machen, könnte er Weihnachtsgebäck in abgefahrenste Formen bringen - und sie auch gleich noch dekorieren. Dieses Weihnachten wird das aber noch nichts, die Spanier wollen den Essensdrucker Mitte 2014 auf den Markt bringen. Für immerhin fast 1.000 Euro.

Foodini sei dazu gedacht, Mahlzeiten herzustellen, für deren Zubereitung oft die Zeit fehle, sagte Lynnete Kucsma, Mitgründerin des Unternehmens, der BBC. Ein Beispiel seien Ravioli: Normalerweise muss zuerst der Nudelteig zubereitet und dünn ausgerollt werden. Dann wird er ausgeschnitten, belegt und mit einem weiteren Teigstück abgedeckt.

Foodini hingegen druckt erst den Teigboden, setzt dann die Füllung und deckt diese mit Teig ab. Fertig. Klingt gut?

Teig - Füllung - Teig

Einen Nachteil hat das Gerät indes: Wie viele der FDM-Drucker hat auch der Foodini nur einen einfachen Extruder - er kann also nur eine Zutat verarbeiten. Die Herstellung von Ravioli würde demnach so aussehen: Erst wird die Arbeitsfläche mit Teigböden gepflastert. Dann wird die Kartusche mit dem Teig gegen die mit der Füllung ausgetauscht, damit die Böden belegt werden können. Schließlich kommt wieder die Teigkartusche dran, um die Ravioli zu schließen. Und dann geht das Ganze von vorne los, weil die Arbeitsplattform kaum genug Platz für Ravioli für die ganze Familie bieten dürfte.

Klingt irgendwie kompliziert - und noch nicht richtig überzeugend. Andererseits: Für FDM-Drucker wie den Ultimaker gibt es inzwischen auch Doppelextruder als Erweiterung. Warum also nicht irgendwann auch für den Foodini? Einen Doppel-, Dreifach-, oder Vierfachextruder? Vielleicht zu Weihnachten 2015: Der Foodini druckt dann Kekse mit dem eigenen Konterfei - mit Lippen aus Marmelade, Augen aus Zuckerguss und Schokolade.

Und was haben Sie sich zu Weihnachten gewünscht?

 Drucken statt Kochen

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Technikfreak 09. Jan 2014

Nicht interessant für den Kunden, solange er Garantie hat. Und wenn Garantie abgelaufen...

Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

alles Materielle erlebt eine ständige Designänderung, ob nun Kühlschränke...

Hotohori 30. Dez 2013

Interessant, aber da ist mir die Schrift etwas zu groß für den Desktop Browser. ^^

Technikfreak 27. Dez 2013

Die Qualität ist fast diesselbe, solage nicht Fremdstoffe (Farbe, andere Materialen...

Arcardy 25. Dez 2013

Kwt kwt kwt kwt Kaaaa Weeeh Teee Kahahahaha Wehehehe Tehe!



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