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3D-Druck: Ikea passt Stuhl dem Gamer-Hintern an

Ikea entwickelt mit Hilfe von 3D-Druck und in Kooperation mit einem Prothesenhersteller einen Stuhl für Gamer mit individuell angepasster Sitzfläche. So sollen 20-stündige Marathonsitzungen erträglicher werden.
/ Andreas Donath
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Sitzschalen aus dem 3D-Drucker (Bild: Ikea)
Sitzschalen aus dem 3D-Drucker Bild: Ikea

Mit dem Ubik hat Ikea einen individuell anpassbaren ergonomischen Stuhl für Extrem-Gamer entwickelt. Ikeas Designchef Marcus Engman zeigte(öffnet im neuen Fenster) auf der jährlichen Presseveranstaltung Ikea Democratic Days(öffnet im neuen Fenster) einen Prototyp, der Rückenschmerzen und Krämpfe lindern soll, selbst wenn ein Gamer 20 Stunden darauf sitzt. Der Stuhl wurde in Zusammenarbeit mit dem Prothetikunternehmen Unyq(öffnet im neuen Fenster) aus San Francisco entwickelt, wobei die Sitzfläche mit einem 3D-Drucker auf Basis eines Körperscans des künftigen Nutzers individuell gestaltet wird. Die von Unyq entwickelte Body-Scanning-Technik wurde eigentlich für medizinische Wearables entwickelt.

Die Kunden sollen ihren Körper scannen lassen, wenn sie den Ubik bei Ikea kaufen(öffnet im neuen Fenster). Zwei Wochen später sollen ihnen die 3D-Sitzteile per Post zugestellt werden. Es handelt sich um Gittereinsätze, die am Stuhl montiert werden und den Sitzenden bei der idealen Haltung unterstützen. Dem Ikea-Prototyp fehlte noch die Rückenlehne. Die Stühle sollen 2020 auf den Markt kommen. Einen Preis verriet Ikea nicht.

Die Individualisierung des Stuhls dürfte Ikea im Falle eines Erfolgs auch bei Büromöbeln einführen, auch wenn entsprechende Pläne noch nicht kommuniziert wurden.


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