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Die Alternative namens Stereolithografie

Während sich der Markt für heimische FDM-Drucker eher in der Phase der Konsolidierung befindet, dringt eine andere Technik in bezahlbare Regionen vor: die Stereolithografie (STL). Als Ausgangsmaterial dient dabei flüssiges, lichtempfindliches Harz. Mit Hilfe einer Beleuchtungseinrichtung werden gezielt Stellen im Harz schichtweise bestrahlt, die dadurch aushärten. Das Druckobjekt entsteht so Schicht für Schicht in einem Harzbecken.

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Dass diese Technik die Phantasien von 3D-Druckenthusiasten beflügelt, kommt nicht von ungefähr. Die Druckgenauigkeit hängt im Wesentlichen von der Fokussierungsgenauigkeit der Lichtquelle ab. Mit Lasern sind selbst feinste Strukturen möglich. Die Steuerung des Lichtstrahls durch Umlenkspiegel erfordert nur sehr kleine und damit preiswerte Motoren. Fortschritte in der Druckqualität wie auch beim Preis ergeben sich durch die derzeit sehr dynamische Weiterentwicklung bei optoelektronischen Bauelementen. Wie dieser Fortschritt aussehen kann, zeigt sich beim vor kurzem erfolgreich auf Kickstarter finanzierten Lumipocket.

  • Der Original-Mendel wirkt unelegant im Vergleich mit  dessen Weiterentwicklung... (Foto: Adrian Bowyer/reprap.org)
  • ... dem schlanken Prusa i3... (Foto: Bitflusher/reprap.org)
  • ... Spitzenreiter beim eleganten Minimalismus ist allerdings die Printrbot-Simple-Serie. Die Mechanik ist aber im Grunde bei allen drei gleich. (Foto: Printrbot)
  • Obwohl der Ultimaker Original einer der ältesten noch verkauften Mittelklasse-Drucker ist, sind seine technischen Werte immer noch zeitgemäß. Umwälzende technische Neuerungen gab es beim FDM-Druck in den letzten beiden Jahren nicht. (Foto: Ultimaker)
  • Der erste Prototyp des Rostock-Deltadruckers. (Foto: Johann/ reprap.org)
  • Der BQ Witbox zeigt den Preisdruck in der Mittel- und Oberklasse: Entsprechend der Daten ein Oberklassemodell zum Preis der Mittelklasse. Leider wurde an den falschen Stellen gespart: die Druckqualität gilt als mittelmässig.  (Foto: bq)
  • Der Form 1 ist einer der ersten, halbwegs bezahlbaren STL-Drucker...  (Foto: Formlabs)
  • ... nochmal deutlich billiger ist allerdings der angekündigte Lumipocket, der optisch eher an eine Designer-Kaffeemaschine denn einen 3D-Drucker erinnert. (Foto: Lumipocket)
Der erste Prototyp des Rostock-Deltadruckers. (Foto: Johann/ reprap.org)


Außerdem fehlen den STL-Druckern die prinzipbedingten Nachteile von FDM-Druckern, wie die häufige Notwendigkeit von Stützstrukturen bei Überhängen und ruinierter Drucke wegen Fehlern bei der Materialzuführung.

STL-Drucker haben allerdings auch ihre Nachteile: Noch kosten bereits verfügbare Geräte mindestens 3.000 Euro. Günstigere Modelle sind zwar angekündigt, findige Bastler experimentieren sogar mit noch preiswerteren Eigenbauten, doch bis diese den Markt unter Druck setzen, wird es noch dauern. Zudem sind die Harze für STL-Drucker noch weit von der Materialvielfalt der FDM-Drucker entfernt.

Fazit

Auch wenn dieser Artikel sehr lang war, so viele Faktoren sind im Kern gar nicht kaufentscheidend. Die relevanten technischen Faktoren sind im Abschnitt Die wichtigsten Kennzahlen genannt. Wer dann noch auf die Offenheit des Druckers und eine lebendige Community unter den Druckerbesitzern achtet, kann eigentlich nicht viel falsch machen.

 Wie die Preise sich entwickeln
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pseudo 01. Jan 2015

Du scheinst irgendwie nicht begriffen zu haben, dass er hier schlicht nachgefragt hat.

gadthrawn 27. Dez 2014

Bei mir bewegt sich das druckbett gar nicht - aber ich hab auch keinen Deltadrucker...

Luebke 26. Dez 2014

Der Typ redet Mist. Das Design ist Jahre alt. All seine Kritikpunkte sind entweder...

caso 23. Dez 2014

Die Stabilität hängt hauptsächlich vom Material ab und von der Richtung der...

derdiedas 23. Dez 2014

So was nennt sich CNC Fräse :-) https://www.youtube.com/watch?v=1gmTPlNE-mU https://www...


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