Wie die Preise sich entwickeln

Um es vorwegzunehmen: Ja, es ist möglich, privat einen 3D-FDM-Drucker für unter 200 Euro zu bauen. Dazu gehören aber Erfahrung und Wissen, ein gut gefülltes Lager an ausrangierter Technik und ein wenig Glück auf Ebay oder Aliexpress.

Stellenmarkt
  1. Solution Architect (m/w/d) medizinische Dokumentation
    KBV Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
  2. IT-Spezialist als Software-Entwickler (m/w/d)
    McPaper AG, Berlin
Detailsuche

Wie bereits angesprochen, basieren alle 3D-Drucker auf nur wenigen Basisentwürfen, die wenig Variation bei der Anzahl an Bauteilen zulassen. Preisunterschiede ergeben sich daher aus der Qualität der Bauteile, der Größe und einer ganzen Reihe von weichen Faktoren wie dem Herstellersupport und der Produktionseffizienz.

Ausgelotet wurde die Preisgrenze nach unten durch die Vielzahl an Kickstarter-Kampagnen 2013, nicht wenige davon explizit mit dem Ziel, den preiswertesten Drucker für den Hausgebrauch anzubieten. Um viele dieser Projekte ist es inzwischen recht still geworden. Wurde es um Projekte laut, dann deshalb, weil die Lieferungen ausblieben wie im Fall von Makible.

Ein Preis von 350 Euro für einen einfachen Bausatz beziehungsweise 500 Euro für einen fertigen Drucker hat sich mittlerweile als untere Grenze etabliert. Liegt der Preis darunter, besteht Grund zum Misstrauen, wenn es sich nicht explizit um ein Auslaufmodell oder ein Sonderangebot handelt.

Preisdruck nur bei teuren Druckern

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Sinkende Preise sind eher noch in der aktuellen Mittel- und Oberklasse zu erwarten. Mit grundlegenden technischen Umwälzungen ist derzeit nicht zu rechnen. Zum einen blockieren Patente die Weiterentwicklung, zum anderen fehlt es den vielen kleinen Firmen im Markt schlicht an Geld und Mitarbeitern, um zielgerichtet neue revolutionäre Features oder Konstruktionsdesigns zu entwickeln. Fortschritte beim FDM-Druck sind derzeit eher evolutionär und detailbezogen. Das bedeutet andererseits, dass sich diese Firmen eher auf die Produktionsoptimierung konzentrieren können beziehungsweise müssen, statt sich durch immer neue Features gegenüber der Konkurrenz abzuheben.

Echte, seriöse Preissenkungen wird es erst geben, wenn größere Firmen in den Markt einsteigen oder es den kleinen Firmen gelingt, deutlich höhere Stückzahlen abzusetzen. Dann sind eine stärkere vertikale Integration bei der Lieferkette und die Automatisierung der Produktion denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Womit gedruckt wirdDie Alternative namens Stereolithografie 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


pseudo 01. Jan 2015

Du scheinst irgendwie nicht begriffen zu haben, dass er hier schlicht nachgefragt hat.

gadthrawn 27. Dez 2014

Bei mir bewegt sich das druckbett gar nicht - aber ich hab auch keinen Deltadrucker...

Luebke 26. Dez 2014

Der Typ redet Mist. Das Design ist Jahre alt. All seine Kritikpunkte sind entweder...

caso 23. Dez 2014

Die Stabilität hängt hauptsächlich vom Material ab und von der Richtung der...

derdiedas 23. Dez 2014

So was nennt sich CNC Fräse :-) https://www.youtube.com/watch?v=1gmTPlNE-mU https://www...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fernwartung
Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat

Wie schätzt man die weitere Geschäftsentwicklung ein, wenn die Kunden in der Pandemie plötzlich Panikkäufe machen? Das gelang bei Teamviewer nicht.
Ein Bericht von Achim Sawall

Fernwartung: Der Kundenansturm, der Teamviewer nicht gut getan hat
Artikel
  1. Pluton in Windows 11: Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren
    Pluton in Windows 11
    Lenovo will Microsofts Sicherheitschip nicht aktivieren

    Die neuen Windows-11-Laptops kommen mit dem Chip Pluton. Lenovo will diesen aber noch nicht selbst aktivieren.

  2. Netzneutralität: Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe
    Netzneutralität
    Google und Meta verteidigen sich gegen Telekom-Vorwürfe

    Die beiden großen Internetkonzerne Google und Meta verweisen im Gespräch mit Golem.de auf ihren Beitrag zur weltweiten Infrastruktur wie Seekabel und Connectivity.

  3. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /