Steuerung und Software

Für den Betrieb eines 3D-Druckers sind zwei Programme notwendig: ein Slicer und ein Host-Programm. Der Slicer ist dafür zuständig, ein 3D-Objekt in Schichten zu schneiden und daraus die erforderlichen Befehle für die Maschinensteuerung zu generieren. Über das Host-Programm wird der Drucker selbst gesteuert - anhand der vom Slicer generierten Steuerungsbefehle. Die strikte Trennung zwischen Slicer und Hostprogramm löst sich mittlerweile auf, Cura, Netfabb und Simplify3D sind Beispiele für All-in-One-Programme.

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Während es sich lohnt, sich bei Slicer-Programmen ein wenig umzuschauen, spielen Host-Programme nur in Ausnahmefällen noch eine große Rolle: Die meisten Drucker kommen inzwischen mit einem vollwertigen Controller, der die Host-Funktion übernimmt und die durch den Slicer erzeugten Druckdaten von einer SD-Karte liest. Nur wer seinen Drucker trotzdem über USB mit einem Computer steuern will, muss sich mit Host-Programmen auseinandersetzen.

Interessanterweise ist ein Großteil der verfügbaren Slicer- und Host-Programme Open Source und kostenlos erhältlich. Kommerzielle Slicer-Programme bilden die Minderheit, haben aber zum Teil auch ihre Stärken, die den Preis wert sind. Ob sich die Kosten lohnen, wird eher bei fortgeschrittener Anwendung deutlich. Bei einigen, vor allem höherpreisigen Druckern gibt es diese kommerziellen Anwendungen beim Kauf dazu, teilweise in Spezialversionen - wie angeführt sollten diese Beigaben aber nicht unbedingt kaufentscheidend sein.

Komplett ignoriert werden können beim Kauf etwaige Kompatibilitätsangaben zu Betriebssystemen und Programmen. Kein Hersteller traute sich bislang, proprietäre Schnittstellen einzusetzen oder eigenmächtig den Befehlssatz zur Maschinensteuerung in großem Umfang neu- oder umzudefinieren. Wenn überhaupt, bedeuten Angaben zu bestimmten Programmen meist, dass für diese vorgefertigte Profile oder getestete Einstellungen existieren, mit denen Slicer-Programme die korrekten Berechnungen für diesen Drucker durchführen können. Im Zweifel können diese Werte aber auch anhand der technischen Daten des Druckers von Hand eingestellt werden.

Bausatz vs. Fertigdrucker

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In der Anfangszeit des privaten 3D-Drucks gab es keine Wahlmöglichkeit: Wenn überhaupt etwas verkauft wurde, dann Bausätze oder Bausatzteile. Mittlerweile hat sich der Markt vollständig gedreht, Bausätze sind die Ausnahme geworden.

Mit einem Bausatz lässt sich durchaus Geld sparen, außerdem kann das erworbene Detailwissen um die gesamte Konstruktion bei späteren Problemen hilfreich sein. Die Bauzeit sollte aber nicht unterschätzt werden. Ein Wochenende sollte minimal für den Zusammenbau und die notwendige Einrichtung eingeplant werden. Der Schwierigkeitsgrad des Zusammenbaus variiert je nach Drucker, handwerkliches Geschick und vernünftiges Werkzeug sind auf jeden Fall notwendig. Die Zeiten, in denen Spezialwerkzeuge und Lötkolben nötig waren, sind allerdings vorbei.

Ist die Entscheidung für einen Bausatz gefallen, sollte vor der Wahl ein wenig Internetrecherche stehen. Für viele Bausätze sind die Anleitungen im Netz verfügbar, Videoanleitungen können ebenfalls hilfreich sein. Damit kann schon ein wenig in Gedanken der Bau nachvollzogen werden. Lassen sich solche Informationen nicht oder nur spärlich finden oder gibt es Verständnisprobleme, sollte ein anderer Drucker in Betracht gezogen werden.

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pseudo 01. Jan 2015

Du scheinst irgendwie nicht begriffen zu haben, dass er hier schlicht nachgefragt hat.

gadthrawn 27. Dez 2014

Bei mir bewegt sich das druckbett gar nicht - aber ich hab auch keinen Deltadrucker...

Luebke 26. Dez 2014

Der Typ redet Mist. Das Design ist Jahre alt. All seine Kritikpunkte sind entweder...

caso 23. Dez 2014

Die Stabilität hängt hauptsächlich vom Material ab und von der Richtung der...

derdiedas 23. Dez 2014

So was nennt sich CNC Fräse :-) https://www.youtube.com/watch?v=1gmTPlNE-mU https://www...



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