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Ultimaker-2-Druckkopf
Ultimaker-2-Druckkopf (Bild: Ultimaker)

Andere Werte und Konstruktionsformen

In den technischen Angaben zu einem 3D-Drucker tauchen auch noch andere Werte auf. Häufig genannt wird der Durchmesser der Düsenöffnung (Nozzle) des Druckkopfes. Die Werte schwanken zwischen 0,3 und 0,5 mm. Kleine Durchmesser ermöglichen eine genauere Dosierung des geschmolzenen Plastiks, größere Durchmesser eine größere Durchflussmenge, was höhere Druckgeschwindigkeiten zulässt. Ein weiterer Wert ist der Filament-Durchmesser, auch dazu später mehr.

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Gewicht und Gesamtabmaße erklären sich wohl von selbst - und sind für die Druckqualität wenig von Bedeutung. Bei den Gesamtabmaßen gilt es zu beachten, dass manchmal die Aufbewahrungsbox beziehungsweise -konstruktion für das Filament mit eingerechnet wird, manchmal nicht.

  • Der Original-Mendel wirkt unelegant im Vergleich mit  dessen Weiterentwicklung... (Foto: Adrian Bowyer/reprap.org)
  • ... dem schlanken Prusa i3... (Foto: Bitflusher/reprap.org)
  • ... Spitzenreiter beim eleganten Minimalismus ist allerdings die Printrbot-Simple-Serie. Die Mechanik ist aber im Grunde bei allen drei gleich. (Foto: Printrbot)
  • Obwohl der Ultimaker Original einer der ältesten noch verkauften Mittelklasse-Drucker ist, sind seine technischen Werte immer noch zeitgemäß. Umwälzende technische Neuerungen gab es beim FDM-Druck in den letzten beiden Jahren nicht. (Foto: Ultimaker)
  • Der erste Prototyp des Rostock-Deltadruckers. (Foto: Johann/ reprap.org)
  • Der BQ Witbox zeigt den Preisdruck in der Mittel- und Oberklasse: Entsprechend der Daten ein Oberklassemodell zum Preis der Mittelklasse. Leider wurde an den falschen Stellen gespart: die Druckqualität gilt als mittelmässig.  (Foto: bq)
  • Der Form 1 ist einer der ersten, halbwegs bezahlbaren STL-Drucker...  (Foto: Formlabs)
  • ... nochmal deutlich billiger ist allerdings der angekündigte Lumipocket, der optisch eher an eine Designer-Kaffeemaschine denn einen 3D-Drucker erinnert. (Foto: Lumipocket)
Der Original-Mendel wirkt unelegant im Vergleich mit dessen Weiterentwicklung... (Foto: Adrian Bowyer/reprap.org)


Konstruktionsformen

Obwohl es mittlerweile mehr als 100 verschiedene kommerziell erhältliche Drucker und Bausätze wie auch -anleitungen gibt, basieren doch alle aktuellen Konstruktionen mehr oder weniger auf einer von drei Grundformen.

Typisch für Einsteigerdrucker ist das Mendel-Konstruktionsprinzip: Markant ist die sich in der Höhe bewegende Querstrebe, an der sich der Druckkopf in der X-Ebene bewegen kann. Das Druckbett bewegt sich in der Y-Richtung. Teilweise wird das Konzept auch modifiziert, und der Druckkopf bewegt sich nur in der X-Ebene, das Druckbett wird in der Y-Ebene wie auch in der Höhe bewegt.

Drucker nach dem Mendel-Prinzip gelten als wenig genau, da beim Druck das gesamte Druckbett inklusive Druckobjekt ständig bewegt werden muss. In Form des Prusa-i3-Designs bietet es allerdings den Vorteil einer platz- und materialsparenden Bauweise. Wenn überhaupt ein Gehäuse um den Drucker verbaut wird, dient es selten als echtes tragendes Element für die gesamte Konstruktion.

Bei allen Mittel- und Oberklasse-Druckern hingegen bewegt sich der Druckkopf in einer XY-Ebene im oberen Teil des Druckers, das Druckbett ist lediglich in der Höhe beweglich und verändert seine Position nur während eines Schichtwechsels. Das bedingt einen höheren konstruktiven Aufwand, da das ganze Gehäuse beziehungsweise ein quaderförmiger Rahmen als stabiles, tragendes Chassis für die gesamte Mechanik dient. Die Gesamtabmaße des Druckers sind zumeist deutlich größer als der Druckraum.

Bei Druckern nach dem Delta-Prinzip hängt der Druckkopf an vertikalen Führungsstäben. Durch Höhenvariationen an den Führungen kann der Druckkopf in einer Kreisform frei bewegt werden, ähnlich wie ein Pendel. Deshalb wird der Druckraum bei diesen Druckern auch als Durchmesser angegeben. In der Theorie soll dieses Design saubere und schnellere kreisförmige wie auch lineare Druckbewegungen ermöglichen, insbesondere unabhängig davon, in welchem Winkel Linien im klassischen X-Y-Koordinatensystem stehen. Dieses Konstruktionsdesign ist noch recht neu und kommerziell auch noch nicht relevant.

 3D-Druck: Das ABC für den DruckerkaufSteuerung und Software 

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pseudo 01. Jan 2015

Du scheinst irgendwie nicht begriffen zu haben, dass er hier schlicht nachgefragt hat.

gadthrawn 27. Dez 2014

Bei mir bewegt sich das druckbett gar nicht - aber ich hab auch keinen Deltadrucker...

Luebke 26. Dez 2014

Der Typ redet Mist. Das Design ist Jahre alt. All seine Kritikpunkte sind entweder...

caso 23. Dez 2014

Die Stabilität hängt hauptsächlich vom Material ab und von der Richtung der...

derdiedas 23. Dez 2014

So was nennt sich CNC Fräse :-) https://www.youtube.com/watch?v=1gmTPlNE-mU https://www...



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