Abo
  • Services:
Anzeige
Kampfflugzeug Tornado GR4: Teile auf einer RAF-Basis gedruckt
Kampfflugzeug Tornado GR4: Teile auf einer RAF-Basis gedruckt (Bild: Ministry Of Defense)

3D-Druck Britische Luftwaffe lässt Tornado-Teile drucken

Ein britischer Tornado hat erfolgreiche Testflüge mit Teilen aus dem 3D-Drucker durchgeführt. Die britische Luftwaffe verspricht sich durch die neue Technik deutliche Einsparungen beim Unterhalt der Flugzeuge.

Anzeige

Die britische Luftwaffe testet 3D-Druck: Das Rüstungsunternehmen BAE Systems habe im Auftrag der Royal Air Force (RAF) verschiedene Teile für Kampfflugzeuge vom Typ Tornado GR4 aufgebaut und getestet, berichtet die BBC.

Bei den Teilen handelt es sich um die Abdeckung für die Funkgeräte im Cockpit der Tornados, eine Schutzvorrichtung am Fahrwerk sowie um eine Stützstrebe an einer Lufteinlassklappe. Ende Dezember 2013 wurde ein Tornado mit den Teilen ausgestattet. Testflüge verliefen erfolgreich.

Teile drucken für Raketen

In der Luft- und Raumfahrt gilt 3D-Druck als wichtige Zukunftstechnik. Mit dem 3D-Drucker lassen sich Teile herstellen, die auf konventionelle Weise nicht gebaut werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa etwa will Teile der künftigen Trägerrakete SLS drucken.

Die Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) sollen im Juni 2014 einen 3D-Drucker bekommen. Das britische Unternehmen Rolls-Royce plant laut der Tageszeitung Daily Telegraph, künftig einige Teile für seine Strahltriebwerke per 3D-Druck herzustellen.

Drucken auf Militärbasen und auf See

Einer der Vorteile sei, dass die Produktion der Teile nicht auf einen bestimmten Standort festgelegt sei, sagte Mike Murray, ein leitender Mitarbeiter bei BAE Systems. Ersatzteile könnten überall dort gefertigt werden, wo sich ein 3D-Drucker aufstellen lasse. Das können Militärbasen sein - die Tornado-Teile etwa wurden auf der RAF-Basis Marham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk gedruckt - oder auch Schiffe beziehungsweise Flugzeugträger.

Den Vorteil der Mobilität hat auch die US-Armee erkannt: Sie hat mobile 3D-Druckwerkstätten in Containern eingerichtet. Diese sind unter anderem in Afghanistan im Einsatz.

Schließlich sollen sich durch den 3D-Druck Kosten sparen lassen: Die Abdeckungen für ein Funkgerät etwa kosten laut BAE Systems weniger als 100 britische Pfund, umgerechnet rund 120 Euro. Die RAF verspricht sich durch die 3D-Drucktechnik bis 2017 Einsparungen von 1,2 Millionen Pfund, etwa 1,45 Millionen Euro, beim Unterhalt der Flugzeuge.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 07. Jan 2014

3D-Druck wie auch CNC gibt es bestimmt schon 15+ Jahre. Im Fall vom 3D Druck wurde es nur...

wmayer 07. Jan 2014

Die Kiste kostet auch bei den Chinesen nur 100 Pfund wenn du dir 100.000 Abdeckungen...

booyakasha 07. Jan 2014

mir raucht der Kopf.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Verve Consulting GmbH, Köln
  2. NetApp Deutschland GmbH, Kirchheim bei München
  3. afb Application Services AG, München
  4. headwaypersonal gmbh, Regensburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 184,90€ statt 199,90€
  2. (u. a. Assassins Creed Origins 39,99€, Watch Dogs 2 18,99€, The Division 16,99€, Steep 17...
  3. mit Gutscheincode "PCGBALLZ" (-23%) 45,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Festnetz und Mobilfunk

    Telekom kämpft mit Zerstörungen durch den Orkan Friederike

  2. God of War

    Papa Kratos kämpft ab April 2018

  3. Domain

    Richard Gutjahr pfändet Compact-online.de

  4. Carsharing

    Drivenow und Car2Go wollen fusionieren

  5. Autonomes Fahren

    Alstom testet automatisierten Zugbetrieb

  6. Detectron

    Facebook gibt eigene Objekterkennung frei

  7. Mavic Air

    DJI präsentiert neuen Falt-Copter

  8. Apple

    Homepod soll ab Frühjahr 2018 in Deutschland erhältlich sein

  9. 860 Evo und 860 Pro

    Samsungs SSDs sind flotter und sparsamer

  10. Mozilla

    Firefox Quantum wird mit Version 58 noch schneller



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft: Großer Widerstand gegen US-Zugriff auf weltweite Cloud-Daten
Microsoft
Großer Widerstand gegen US-Zugriff auf weltweite Cloud-Daten
  1. Marktforschung Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz
  2. Loki App zeigt Inhalte je nach Stimmung des Nutzers an
  3. EOS Schweiz Daten von Zehntausenden Inkassokunden kompromittiert

Updates: Wie man Spectre und Meltdown loswird
Updates
Wie man Spectre und Meltdown loswird
  1. Hacker One Nur 20 Prozent der Bounty-Jäger hacken in Vollzeit
  2. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  3. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii

Ein Jahr Trump: Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
Ein Jahr Trump
Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
  1. Protektionismus Trump-Regierung verhängt Einfuhrzölle auf Solarzellen
  2. F-52 Trump verkauft Kampfjets aus Call of Duty
  3. Raumfahrtpolitik Amerika will wieder zum Mond - und noch viel weiter

  1. Re: Interessant mit aber

    amk | 04:53

  2. Re: SSD-Testergebnisse: thx! ergo merkt man kaum...

    itse | 04:30

  3. Re: Sie kriechen schon aus ihren Löchern...

    HerrMoser | 03:55

  4. Re: Das alte WiFi Grundproblem, die gesicherte...

    Pjörn | 03:49

  5. Re: der-stürmer.de als neue Domain?

    HerrMoser | 03:47


  1. 18:19

  2. 18:08

  3. 17:53

  4. 17:42

  5. 17:33

  6. 17:27

  7. 17:14

  8. 16:14


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel