• IT-Karriere:
  • Services:

15.000 Teile bis 2018

Noch steht die Initiative am Anfang. Bislang seien rund 1.000 einzelne Teile gedruckt worden, die sich bereits im Einsatz befänden, teilt die Bahn mit. Die 1.000 Teile verteilen sich auf bislang etwa 60 verschiedene Modelle. Bis zum Ende des Jahres sollen rund 2.000 Teile im Einsatz sein, Ende 2018 dann bereits 15.000. Bislang gibt es neben den Mantelhaken schon Kopfstützen für alte Waggons, Lüfterräder für Motorenräume und Ersatzteile für die Kaffeemaschine an Bord.

  • Die Ersatzteile für die Bahn werden auch mit dem Big-Rep-Drucker hergestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kopfstützen aus dem 3D-Drucker (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Druckvorgang (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Modell zum fertigen Ergebnis (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei einigen Teilen müssen noch Hilfsverstrebungen entfernt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinweisschilder in Brailleschrift (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Stefanie Brickwede und Uwe Fresenborg von der Deutschen Bahn (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Kopfstützen aus dem 3D-Drucker (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Swagelok München B.E.S.T. Fluidsysteme GmbH München, Garching
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Die Bahn will nicht selbst zum Druckexperten werden, sondern will bestehende Kapazitäten bei verschiedenen Anbietern nutzen und die Drucke dort in Auftrag geben. "3D-Druck ist eine deutsche Technologie", sagte Brickwede, ein Mangel an Anbietern bestehe daher nicht.

20 Werkstoffe stehen zur Verfügung

Die Entwicklung will die Bahn nicht alleine gestalten. Mit zahlreichen Partner hat sie das Netzwerk Mobility goes Additive gegründet. Gemeinsam mit Bahnen aus Österreich und der Schweiz und Druckfirmen aus verschiedenen Ländern soll ein Netzwerk entstehen, das die Stärken des 3D-Druckverfahrens auch für den Bahnverkehr nutzbar macht. In anderen Bereichen, besonders der Luftfahrt, werden vergleichbare Verfahren nach Angaben von Uwe Fresenborg bereits seit Jahren intensiv genutzt.

Bei den Druckverfahren könne man aus rund 20 verschiedenen Verfahren auswählen. Neben dem klassischen PLA-Druck kann dabei auch das sogenannte Selective Laser Melting (SLM) zum Einsatz kommen, bei dem ein Werkstoff in Pulverform in einer Wanne schichtweise ausgebracht und dann mit einem Laser verschmolzen wird.

Die Entwicklung schreitet dabei schnell voran: "Ich bekomme vier Mal am Tag einen Google-Alert zum Thema", sagte Brickwede. Immer wieder seien auch neue Werkstoffe dabei. Schon heute können zum Beispiel Aluminium, Stahl, Gold oder Titan zum Einsatz kommen.

Die Entwicklung führe auch zu Überraschungen: "Vor einem Jahr habe ich gesagt: Die Deutsche Bahn wird niemals mit Titan drucken. Da habe ich wohl gelogen", so Brickwede. Tatsächlich habe man kürzlich eine Vorrichtung gedruckt, die hilft, den Sand vor den Radreifen der Züge zu verteilen. Titan sei dabei schlicht der wirtschaftlichste Werkstoff gewesen, weil er sich deutlich schneller verdrucken ließe als Stahl.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro druckenMeist keine Prüfung durch Eisenbahnbundesamt notwendig 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,74€
  2. (u. a. Die Sims 4 für 9,99€, Inselleben für 19,99€, An die Uni! für 19,99€, Vampire für...
  3. (-40%) 5,99€
  4. 3,99€

Apfelbrot 25. Mai 2017

Weil sie indirekt davon profitieren wenn es ausgebildete Experten für diesen Bereich...

VigarLunaris 24. Mai 2017

Ich baue viel zuhause - überproportional viel! Aktuell Projekt : ein Sichtschutz. Was...

xxtesaxx 20. Mai 2017

Ach herrjemine, jetzt muss ich ja doch noch mal was hier schreiben, dabei wollte ich das...

Füchslein 17. Mai 2017

Stimme zu. Im Winter ist es natürlich kritisch, sobald die erste Schneeflocke die...

Filius 16. Mai 2017

Das ist sicher ein wichtiger Punkt. Aber wenn der Hersteller das Teil nicht mehr liefern...


Folgen Sie uns
       


Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020)

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der mittels Lichtfeldtechnologie 3D-Inhalte als Hologramm anzeigen kann. Golem.de hat sich das Display auf der CES 2020 genauer angeschaut.

Looking Glass Holo-Display angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

    •  /