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3D Create&Print: 3D-Drucker per Zeitschriftenabo

Der Eaglemoss-Verlag bringt in Großbritannien ein wöchentliches Sammlerheft heraus, bei dem jeder Ausgabe ein Teil für einen 3D-Drucker beiliegt. Nach 90 Ausgaben soll der Drucker komplett sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Der 3D-Drucker zum Abonnieren
Der 3D-Drucker zum Abonnieren (Bild: Eaglemoss)

Die neue Heftserie 3D Create&Print widmet sich dem 3D-Druck auf FDM-Basis und jeder Ausgabe liegt ein Bauteil für einen 3D-Drucker zum Selbstbau bei. Der Startpreis des Magazins soll pro Ausgabe bei 6,99 britischen Pfund (8,80 Euro) liegen, einige Ausgaben sollen teurer sein. Der Preis für den Drucker liegt damit bei mindestens 630 britischen Pfund - umgerechnet gut 800 Euro. Erfahrungsgemäß werden bei dieser Art von Sammelheften nur die ersten Ausgaben im Zeitungshandel verkauft, weitere Ausgaben müssen abonniert werden oder können eine Zeitlang direkt beim Verlag bestellt werden.

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Auf der zugehörigen Webseite soll es für Käufer nicht nur exklusive Druckmodelle geben, sondern es soll auch eine Community aufgebaut werden, um Designs auszutauschen und Hilfestellungen zu geben.

  • So soll der 3D-Drucker aussehen, wenn er fertig gebaut wurde. Das Gehäuse ist hier hochgezogen. (Foto: Eaglemoss)
So soll der 3D-Drucker aussehen, wenn er fertig gebaut wurde. Das Gehäuse ist hier hochgezogen. (Foto: Eaglemoss)

Die technischen Daten des Druckers sind eher durchschnittlich. Der Druckraum beträgt 14 x 14 x 13,5 cm, die minimale Schichtdicke von 0,2 mm ist an der oberen Grenze aktueller Standards. Als Druckmaterial kann 1,75 mm PLA- oder ABS-Filament verwendet werden. Eine Seltenheit im Bereich der Low-Cost-Drucker ist das vollständig geschlossene Gehäuse. Dem Design nach scheint es sich bei dem Drucker um einen Prusa-i3-Klon zu handeln.

Der Preis liegt in der Preisspanne für aktuelle 3D-Drucker-Bausätze mit Gehäuse. Zum Vergleich: Der Arduino-Materia-Bausatz, der einen kleineren Druckraum besitzt, liegt bei 600 Euro, der Ultimaker Originalbausatz, mit größerem Bauraum und höherer Druckqualität, bei 995 Euro ohne Steuern. Prusa-i3-Bausätze, allerdings ohne Gehäuse, gibt es deutlich günstiger.

Der auch in Deutschland aktive Eaglemoss-Verlag dürfte manchen eher durch seine Dick&Doof-DVD-Heftserie bekannt sein, sein britisches Angebot an Sammelserien und Bausätzen ist aber deutlich größer.

Eaglemoss hatte bereits 2001 die Sammelreihe Real Robots für einen programmierbaren Roboter im Angebot. Der Konkurrenzverlag De Agostini hat dieses Jahr eine Sammelreihe für einen humanoiden Roboter im Programm, wobei der Preis der Ausgaben zwischen 4,99 und 34,99 Euro schwankt.



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dp2419 25. Nov 2014

Nein, du brauchst 22 Monate bis du alle Teile hast, wie lange du für den Zusammenbau...

Katana 25. Nov 2014

Also ich finde die Idee geil. Sagt was ihr wollt. 8)

Anonymer Nutzer 25. Nov 2014

Vor allem wer setzt sich hin und baut woche für woche ein teil nach dem anderen an das...

kiwi12 25. Nov 2014

Nach dem 90. Heft realisiert man dann, dass man für das Geld 2 hätte kaufen können...


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