3D-Bilder: Looking Glass präsentiert preiswerten Lichtfeldmonitor

Der kleine Looking Glass Portrait erinnert an einen digitalen Bilderrahmen, der Monitor kann aber Inhalte dreidimensional anzeigen.

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Der Looking Glass Portrait
Der Looking Glass Portrait (Bild: Looking Glass)

Nach der großen 8K-Version hat Looking Glass eine kleinere Version seines Lichtfeldmonitors vorgestellt: Der Looking Glass Portrait hat einen Diagonale von 7,9 Zoll und eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Der Monitor kann wie das große Modell Inhalte dreidimensional darstellen, Looking Glass verwendet die Bezeichnung "holographische Projektion", wenngleich es sich nicht um ein Hologramm im eigentlichen Sinne handelt.

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Der Looking Glass Portrait kann als kleiner Zusatzmonitor für einen PC verwendet werden oder als eigenständiger digitaler Bilderrahmen, der dreidimensionale Bilder anzeigt. Das Gerät soll sich auch an Nutzer wenden, die den Monitor im engeren Sinne nicht für ihre Arbeit brauchen, sondern lediglich Bilder darauf anschauen möchten.

Entsprechend betont der Hersteller, wie leicht sich dreidimensionale Bilder erstellen und auf den Monitor bringen lassen. Am einfachsten ist es, mit einem aktuellen iPhone ein Foto im Porträtmodus zu machen - diese Aufnahmen enthalten seit einigen Jahren bereits eine Reihe von Tiefeninformationen, die Looking Glass für die stereoskopische Projektion verwenden kann.

3D-Aufnahmen mit Hilfe von Videoschwenks

Alternativ können Nutzer auch einen 4K-Videoschwenk mit einer beliebigen Kamera entlang einer geraden horizontalen Achse aufnehmen. Durch die Parallaxenverschiebung lassen sich die benötigten Tiefeninformationen aus einer derartigen Aufnahme ebenfalls generieren und zu einem 3D-Bild verarbeiten. Die Informationen werden in eine spezielle Software geladen und anschließend an den Monitor übertragen.

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3D-Entwickler können den Monitor als zweites Display verwenden, um 3D-Modelle in Echtzeit anzeigen zu lassen. Wie der große Looking-Glass-Monitor ist auch das Portrait-Modell mit zahlreichen Formaten und 3D-Engines kompatibel, Unity- und Unreal-Plugins gehören zum Lieferumfang. Eine Kinect-Kamera kann auch direkt an den Monitor angeschlossen werden.

  • Der Looking Glass Portrait mit angeschlossener Kinect-Kamera (Bild: Looking Glass)
  • Der Looking Glass Portrait kann stereoskopische Bilder anzeigen. (Bild: Looking Glass)
  • Dabei können unter anderem mit einem iPhone gemacht Porträts verwendet werden. (Bild: Looking Glass)
  • Der Looking Glass Portrait lässt sich auch als Zusatzmonitor für die Entwicklung von 3D-Modellen verwenden. (Bild: Looking Glass)
Der Looking Glass Portrait kann stereoskopische Bilder anzeigen. (Bild: Looking Glass)

Interessenten können Looking Glass Portrait auf Kickstarter unterstützen. Bereits nach einem Tag hat der Hersteller das Finanzierungsziel erreicht. Bis einschließlich den 3. Dezember 2020 kann das Projekt mit 200 US-Dollar unterstützt werden. Danach kostet der Looking Glass Portrait 250 US-Dollar. Für 1.000 US-Dollar gibt es das Holographic-Capture-Bundle, in dem unter anderem eine Kinect-Kamera und eine Schiene enthalten ist, auf der die Kamera bewegt werden kann.

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Retrophobic 04. Dez 2020

Weil deren 32 Zoller bereits um die 30.000¤ kostet. Selbst für diesen Bildschirm ist die...

regiedie1. 03. Dez 2020

Doch, so isses: https://youtu.be/-EA2FQXs4dw Das Ding projiziert 45 Bilder gleichzeitig...



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