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3D-Bibliothek: Mesa 19.0 bringt Freesync für AMDs Radeon-Karten

Die aktuelle Version 19.0 von Mesa enthält viele kleine Details, die die freien Grafiktreiber verbessern. Dazu gehören die Aktivierung von Freesync für AMD-GPUs, einige Textur-Erweiterungen für OpenGL ES oder Arbeiten an den Vulkan-Treibern.

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Die Linux-Grafiktreiber aus der Mesa-Bibliothek stehen in Version 19.0 bereit.
Die Linux-Grafiktreiber aus der Mesa-Bibliothek stehen in Version 19.0 bereit. (Bild: Christopher Michel/Flickr.com/CC-BY 2.0)

Rund zwei Wochen später als ursprünglich geplant ist die Version 19.0 der 3D-Userspace-Grafikbibliothek Mesa erschienen. Die Veröffentlichung enthält eine große Fülle vieler kleinerer und größerer Veränderungen an den verschiedenen Bestandteilen und integrierten Treibern. Dazu gehört die standardmäßige Aktivierung von Freesync alias Vesa Adaptive Sync im RadeonSI-Treiber für AMD-GPUs. Zusammen mit dem aktuellen Linux-Kernel 5.0 und dem erst vergangene Woche veröffentlichten Xorg-Gerätetreiber für AMD können Nutzer die variablen Bildwiederholraten nun nutzen.

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Das Team pflegt darüber hinaus bereits eine kleine Blacklist, die verhindert, dass bestimmte Anwendungen die Funktion benutzen können. Das betrifft vor allem jene Programme, die dann anders als Spiele keine vorhersagbare Bildwiederholrate hätten. Konkret sind das zum Beispiel die Desktop-Compositor der Gnome Shell und des KDE Plasma Desktops, die Browser Firefox und Chrome oder auch Medienplayer wie VLC oder MPV.

Die beteiligten Entwickler haben darüber hinaus zahlreiche Änderungen in die Vulkan-Treiber Radv für AMD-GPUs und Anv für Intel-GPUs eingepflegt und dabei auch einige Fehler korrigiert, die unter anderem fehlerhafte Darstellungen in Spielen beheben oder die Konformität zu Erweiterungen der Vulkan-Spezifikation verbessern. Neu zu Mesa hinzugekommen sind GL-Erweiterungen, zur Texturkompression und für das sogenannte Texture-View, mit dem Texturen einfacher wiederverwendet werden können. Die Letztgenannten sind vor allem für OpenGL ES wichtig.

Damit sich auch ältere Grafikkarten, die OpenGL 4.0 eigentlich nicht unterstützen, dennoch als konform zu dieser Version ausgeben können, enthält Mesa nun eine Software-Implementierung der dafür wichtigen Operationen auf 64 Bit großen Ganz- und Fließkommazahlen. Genutzt wird dies bereits von dem Intel-Treiber, was allerdings nur für die Sandy-Bridge-Chips und älter sinnvoll ist. Auch AMD möchte diese Technik künftig für seine alten Karten nutzen, so dass dann etwa auch die Radeon-HD-6000er-Reihe mit den freien Treibern konform zu OpenGL 4.0 ist. Weitere Details finden sich in den offiziellen Release Notes.

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