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360cam
360cam (Bild: Kickstarter)

360cam: Die Rundumkamera für Oculus Rift

360cam
360cam (Bild: Kickstarter)

Giroptic hat mit der 360cam eine Kamera mit mehreren Objektiven entwickelt, die ein 360-Grad-Panorama filmen und streamen kann. Die Aufnahmen können auch auf dem VR-Headset Oculus Rift angesehen werden.

Wem computergenerierte Szenen auf dem Oculus Rift auf Dauer zu langweilig sind, hat ein Problem: Es gibt kaum Videos, die für die Benutzung in VR-Brillen geeignet sind. Grund ist die fehlende Aufnahmetechnik, diese will der französische Hersteller Giroptic mit der 360cam anbieten. Die Finanzierung über Kickstarter ist bereits gesichert.

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Die 360cam erinnert ein wenig an die Aufsätze auf Googles Street-View-Autos, doch sie ist viel kleiner und passt auf eine Handfläche. Eigentlich besteht die 360cam aus gleich drei Kameras mit drei Fisheye-Objektiven. Sie verrechnet die Einzelvideos und Fotos zu einem einzelnen Bild, das 360 Grad in der Horizontalen und 300 Grad in der Vertikalen abdeckt. Ein Gyroskop zur Bildstabilisierung, drei Mikrofone sowie WLAN (802.11 b/g/n) und ein MicroSD-Kartenslot wurden in dem birnenförmigen Gehäuse untergebracht. Der Akku wird über USB aufgeladen.

  • 360cam (Bild: Kickstarter)
  • 360cam (Bild: Kickstarter)
  • 360cam (Bild: Kickstarter)
  • 360cam mit Ethernet-Anschluss (Bild: Kickstarter)
  • 360cam soll auch mit Oculus Rift funktionieren. (Bild: Kickstarter)
  • 360cam (Bild: Kickstarter)
  • 360cam als Überwachungskamera (Bild: Kickstarter)
360cam (Bild: Kickstarter)

Fotos nimmt die 360cam mit 8 Megapixeln auf und H.264-Videos mit einer Auflösung von 2.048 x 1.024 Pixeln bei 25/30 Frames pro Sekunde. Die Kamera kann Videos über RTSP in Echtzeit per WLAN streamen, verspricht der Hersteller. Die Fotofunktion wird durch einen Zeitraffer, einen Selbstauslöser und eine Serienbildfunktion ergänzt.

Wie können die Aufnahmen angesehen werden?

Die Fotos und Videos der 360cam sollen mit KRpano und Kolor Eyes betrachtet werden können, wobei Giroptic auch eigene Player für Windows, OS X sowie iOS und Android anbietet.

In den Videos kann sich der Nutzer mit Mausbewegungen oder Touch-Gesten bewegen. Das klappt nach Angaben des Herstellers auch mit einem Videoplayer für das Oculus Rift. Für Entwickler gibt es eine Schnittstelle zum Einbinden der Kamera in eigene Anwendungen für das Oculus Rift und in iOS- und Android-Apps.

Die Kamera wiegt etwa 180 Gramm und ist wasserdicht. Eine Schutzbrille für die Objektive wird ebenfalls angeboten.

Ethernet und Lampensockel zum Anschrauben

Die Bodenplatte der Kamera mit WLAN-Modul kann gegen eine Ethernet-Schnittstelle ausgetauscht werden. Dann ist die Kamera zwar nicht mehr mobil, kann jedoch per Power-over-Ethernet mit Strom versorgt werden. Außerdem kann so das Video zuverlässig gestreamt werden. Alternativ lässt sich der Sockel auch gegen eine E27-Fassung austauschen. So wird die 360cam ebenfalls mit Strom versorgt und kann in eine Hängefassung eingeschraubt werden, um als Überwachungskamera zu fungieren.

Die Finanzierung über Kickstarter hat die Kamera bereits geschafft. Eigentlich wurden nur 150.000 US-Dollar benötigt, doch schon jetzt sind über 300.000 US-Dollar zusammengekommen, obwohl die Kampagne noch bis zum 4. Juli 2014 läuft.

Die 360cam kostet ab rund 300 US-Dollar zuzüglich Versand, Einfuhrumsatzsteuer und Zoll. Die Auslieferung soll noch im November 2014 erfolgen.


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wasabi 24. Mai 2014

Nicht zwingend. Manchmal wundert mich, dass VR oft mit 3D gleichgesetzt wird. In einem...

körner 23. Mai 2014

So bulky wie das Ding ist, muss der Parallaxenversatz doch immens sein.

Oldy 23. Mai 2014

und was hat das mit stereoskopisch zu tun?



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