360-Grad-Videos: Gopro kündigt Kamera für VR-Aufnahmen an

Die Gopro Fusion ist eine hochauflösende 360-Grad-Videokamera - und möglicherweise das Produkt, mit dem der angeschlagene Hersteller die Kehrtwende schaffen kann. Doch das Gerät ist noch nicht fertig.

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Gopro Fusion
Gopro Fusion (Bild: Gopro)

Die neue Kamera Gopro Fusion nimmt 360-Grad-Videos auf. "Als hättest du sechs Gopro-Kameras in einem Gerät", sagt Gopro-Gründer und CEO Nicholas Woodman. Die Kamera soll aber nicht nur Virtual-Reality-Videos, sondern auch normale Filme oder Fotos machen. Diese Inhalte werden aus den VR-Aufnahmen extrahiert. Die Fusion kann laut Gopro Videos in einer Auflösung von 5,2K mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Pixelangaben fehlen, weshalb der Vergleich schwer ist. Bei Samsungs Gear 360 wird eine Auflösung von 4K bei 24 Bildern pro Sekunde erreicht.

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Gopro nannte keine weiteren technischen Details der Fusion - weder Größe und Gewicht noch der Preis wurden mitgeteilt. Die Fusion soll mit einem Teil des vorhandenen Zubehörs des Unternehmens nutzbar sein.

Die Fusion wird zunächst nur als Teil eines Pilotprogramms zur Verfügung stehen, für das sich Interessenten bewerben können. Erst Ende 2017 soll die Kamera in begrenzter Menge verkauft werden. Das erinnert an die Karma-Drohne: Diese wurde Ende 2015 vorgestellt und sollte im Mai 2016 auf den Markt kommen. Es dauerte aber bis Oktober, bis die ersten Exemplare ausgeliefert wurden. Wegen Sicherheitsproblemen wurde die Drohne im November 2016 zurückgerufen und kam erst im Februar 2017 wieder auf den Markt. In der frühen Ankündigung der Fusion liegt also ein großes Risiko für den Hersteller.

Die bisher letzte neue Gopro-Kamera kam vor sieben Monaten auf den Markt. Seitdem machte das Unternehmen, das sich aus dem Actionkamerasegment lösen will, vor allem durch Entlassungen von sich reden.

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