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Fazit

Alle drei Kameras sind bereits im Handel, können also zu Weihnachten verschenkt werden. Die Gopro Fusion ist mit 730 Euro die mit Abstand teuerste der drei Kameras. Die Kodak Pixpro 4KVR360 kostet in der Standardausführung 500 Euro. Das Adventure Pack mit mehr Zubehör ist 50 Euro teurer. Die günstigste der drei Kameras ist die Ricoh Theta V für 450 Euro.

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Dafür stattet Ricoh sie auch mit dem geringsten Zubehör aus: Lediglich ein Ladekabel und eine Tasche liegen bei. Zum Lieferumfang der Fusion und der Pixpro gehört neben einer Tasche jeweils ein Selfiestick. Den bietet Ricoh gesondert an. Die Pixpro hat zudem ein Ladegerät - wobei der Akku auch in der Kamera geladen werden kann - und Abdeckungen für die Objektive.

Die Theta V ist nicht spritzwassergeschützt

Alle drei Kameras nehmen 360-Grad-Bilder und -Videos auf. Ricoh sieht darin den Haupteinsatzzweck der Theta V. Die beiden anderen Kameras sind eher als Actioncams konzipiert: Das ist auch daran zu sehen, dass bei ihnen der Videomodus die Standardeinstellung ist. Die Pixpro ist spritzwassergeschützt, die Fusion sogar bis zu einer Tauchtiefe von fünf Metern wasserdicht. Ricoh hingegen warnt explizit davor, die Kamera bei Nässe zu benutzen.

Von der Bedienung her ist die Pixpro am kompliziertesten. Die Menüführung erschien uns nicht immer intuitiv, mehr als einmal drückten wir auf den falschen Knopf und flogen aus dem Untermenü oder schalteten aus Versehen die Kamera ab. Am einfachsten ist der Umgang mit der Theta V, die allerdings auch den geringsten Funktionsumfang bietet. Gopro hat eine gute Mischung aus Funktionsumfang, Anzahl der Bedienelemente und Nutzerführung.

Bei der Qualität gibt es Abstriche

Das Wichtigste bei einer Kamera ist jedoch die Bildqualität. Alle drei Kameras haben - trotz 4K-Auflösung - Schwächen: Die Bilder weisen Rauschen auf, vor allem bei wenig Licht, und es treten Farbsäume auf. Mit einer Kamera mit großem Sensor, einer Systemkamera oder einer digitalen Spiegelreflexkamera können sie nicht konkurrieren.

Dennoch gibt es Unterschiede. Uns hat die Theta V am besten gefallen, sowohl von der Bildqualität her als auch vom Stitching. Hier zeigt sich der Vorsprung von Ricoh. Die erste Theta hatte einige der Schwächen der Konkurrenten, etwa das starke Bildrauschen oder die Helligkeitssprünge an den Übergängen der Teilbilder. Seither hat Ricoh vieles verbessert.

Wer in erster Linie eine 360-Grad-Kamera sucht, ist mit dieser Kamera gut beraten, auch angesichts der Preisunterschiede. Wer eine Actioncam haben möchte, muss auf eine der andern beiden zurückgreifen - oder für rund 30 Euro ein Kunststoffgehäuse für die Theta V kaufen, das die Kamera vor Spitzwasser und anderen äußeren Einflüssen schützt. Für Unterwasserpanoramen bietet Ricoh ein Gehäuse für eine Tauchtiefe bis 30 Meter an. Selbst damit ist die Theta V noch günstiger als die Gopro Fusion.

 Gopro Fusion
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michael.knighter 20. Dez 2017

Ich dachte ja die letzten Jahre hat sich viel getan. Von wegen. Wenn ich mir die Videos...

Kirschkuchen 16. Dez 2017

Haben eine Kamera für schnelle Fahrzeuginnenraumfotografie gesucht, da die Aufnahme von...


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