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Ricoh Theta V

Die Ricoh Theta V ist von der Form und Größe her gegenüber den Vormodellen praktisch unverändert - sie ist etwa 13 Zentimeter hoch, knapp 5 Zentimeter breit und knapp 3 Zentimeter tief. Sie wiegt gut 120 Gramm. Schön ist die Farbe: Die ersten Thetas waren weiß oder poppig bunt, die neue ist in schickem Anthrazit gehalten.

  • Ricoh Theta V ist trotz des Namens die sechste 360-Grad-Kamera von Ricoh. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sie hat zwei Linsen und unterscheidet sich in Form und Größe kaum von den Vorgängern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es gibt nur wenige Anschlüsse - die Kamera hat einen internen Speicher und einen fest verbauten Akku. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Es gibt nur wenige Bedienelemente. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • LEDs erleichtern die Bedienung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera liegt gut in der Hand. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kodak Pixpro 4KVR360 sieht Nikons 360-Grad-Kamera Keymission 360 ähnlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera hat ein kleines Display auf der Oberseite und mehrere Knöpfe für die Bedienung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gespeichert wird auf einer Micro-SD-Karte, der Akku kann herausgenommen werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Kodak liefert die Kamera mit einer Tasche, einem Selfiestick ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und weiterem Zubehör aus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fusion ist Gopros erste 360-Grad-Kamera. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Auslöser ist am unteren Rand der Gehäuses angebracht - so ist die Hand weniger prominent im Bild als bei der Prixpro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gopro speichert Bilder und Videos auf zwei Micro-SD-Karten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zu der Kamera gehören eine Tasche ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • .. und ein Selfiestick, der ausgezogen auch als Stativ genutzt werden kann. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Ricoh Theta V ist trotz des Namens die sechste 360-Grad-Kamera von Ricoh. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Bedienung ist denkbar einfach: Die Theta hat drei Knöpfe: einen Auslöser auf einer der breiten Seiten, an einer Schmalseite einen Knopf zum Umschalten zwischen Foto- und Videomodus und einen, um das WLAN zu aktivieren. Im Fotomodus beide Knöpfe gleichzeitig zu drücken, aktiviert den Selbstauslöser. Die Theta ist übrigens auch die einzige der drei Kameras, die standardmäßig im Fotomodus eingestellt ist.

Eine LED zeigt den Aufnahmemodus an

Entsprechend einfach ist der Umgang mit der Kamera. In welchem Modus sie gerade ist, wird durch eine blaue LED unter dem Auslöser angezeigt. Eine zweite LED zeigt an, wenn das WLAN aktiviert ist.

Die Kamera hat einen 1/2,3 Zoll großen Bildsensor und nimmt Fotos mit einer Auflösung von 5.376 × 2.688 Pixeln und Videos mit 3.840 × 1.920 Pixeln bei einer Rate von 30 Bildern pro Sekunde (frames per second, fps) auf. Gespeichert werden sie in einem internen, 19 Gigabyte großen Speicher - eine deutlich Verbesserung gegenüber den Vorgängern, die lediglich 4 oder 8 Gigabyte Speicher hatten. Ausnahme ist die Theta R, die Bilder und Videos auf einer Micro-SD-Karte speichert.

Die Perspektive lässt sich variieren

Auf den Rechner oder ein Mobilgerät übertragen werden sie per USB oder WLAN. Zum Anschauen bietet Ricoh eine Software oder eine App an, um die Panoramen zu betrachten. Vorteil der Theta etwa gegenüber der Keymission: Die Kamera hat keine feste Front- und Rücklinse. Das bedeutet, das Bild kann verändert werden - in der App oder in der Software. Lediglich wenn das Bild einfach von der Kamera heruntergeladen und mit dem herkömmlichen Bildbetrachter geöffnet wird, ist es ein flaches 360-Grad-Panorama.

Der Software oder App ist es dabei egal, ob das 360-Grad-Bild mit der Theta V aufgenommen wurde oder mit einer anderen Kamera. Für Videos gilt das allerdings nicht so pauschal. Was uns hier nicht so gut gefällt: Um 360-Grad-Bilder- oder Videos etwa auf Youtube zu veröffentlichen, muss der Nutzer erst ein Konto bei Ricohs eigener Community theta360.com eröffnen. Von dort kann er die Fotos dann auf anderen Plattformen veröffentlichen.

Apps ermöglichen es, Videos und Fotos zu bearbeiten

Daneben gibt es noch zwei weitere Apps: Theta+ Video und Theta+ . Damit lassen sich die Panoramen auch bearbeiten. So lässt sich das Panorama als Kugel, als sogenannter Little Planet oder auch als equirektangulare, also als flache Ansicht darstellen. Dabei kann der Nutzer den Bildausschnitt selbst wählen - den Bildwinkel, der kleiner sein kann als 360 Grad, oder was sich im Zentrum des Panorama befindet - er kann es bearbeiten und speichern.

Zudem lässt sich aus einem Standbild eine Animation erzeugen: Ricoh gibt neun verschiedene Fahrten durch das Bild vor, wobei der Nutzer Ausschnitt und Winkel selbst wählen kann. Schließlich bietet Theta+ auch die Möglichkeit, das Bild oder die Animation zu exportieren, zu Youtube, Instagram oder Facebook zum Beispiel.

Die Videos können vertont werden

In der App Theta+ Video lassen sich Videos auf ähnliche Art und Weise bearbeiten: Auch hier kann der Nutzer die Projektion wählen, Bildfilter anwenden, das Video schneiden oder es mit Musik unterlegen. Auch diese App bietet eine Exportfunktion. Allerdings hatten wir damit unsere Mühe.

Die Qualität der Bilder und Videos ist gegenüber den Vorgängern deutlich besser geworden. Das Rauschverhalten hat sich verbessert. Lediglich bei Dunkelheit oder hohem Kontrastumfang hat die Kamera ihre Schwächen. Gut gefallen hat uns das Stitching, das sich gegenüber früheren Versionen deutlich verbessert hat. Bei der ersten Theta traten noch deutliche Stichtingfehler auf, manche Fotos wiesen sogar Helligkeitssprünge am Übergang der beiden Kameras auf. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Selbst bei komplexen geometrischen Mustern und im Nahbereich - was eine besondere Schwierigkeit für 360-Grad-Kameras ist - sind die Ergebnisse erstaunlich gut.

Die nächste getestete Kamera ist die Kodak Pixpro 4KVR360.

 360-Grad-Kameras im Vergleich: Alles so schön rund hierKodak Pixpro 4KVR360 
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michael.knighter 20. Dez 2017

Ich dachte ja die letzten Jahre hat sich viel getan. Von wegen. Wenn ich mir die Videos...

Kirschkuchen 16. Dez 2017

Haben eine Kamera für schnelle Fahrzeuginnenraumfotografie gesucht, da die Aufnahme von...


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