Die ursprüngliche Anfangssequenz
Kirk, der seinen geruhsamen Lebensabend mit Dr. Carol Marcus verbringt, erhält in dieser Version der Story die Nachricht, dass er reaktiviert wurde, da er für das Gelingen der Mission unentbehrlich sei. Während er noch die Akten sichtet und dabei bemerkt, dass Spocks Status als geheim klassifiziert ist, geht es weiter zu McCoy, der von einem Medizinkongress weggeholt wird.
Der nächste Stopp bringt die beiden zu einem Hangar, in dem Scotty an dem Bird of Prey aus Star Trek IV arbeitet. Danach geht es weiter zu einem Schachclub, wo Chekov gerade verloren hat. Der letzte Halt ist schließlich bei Uhura, die sich mittlerweile als Radiosprecherin verdingt und sichtlich gelangweilt ist. Nachdem die gesamte Crew – Sulu ist ja Captain der Excelsior – versammelt ist, gibt es das Briefing, woraufhin das Abenteuer beginnen kann.
Mit einem Budget von 27 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) startete schließlich die Produktion. Bevor die Dreharbeiten am 16. April 1991 begannen, mussten noch die Nebendarsteller zusammengetrommelt werden. Meyer wollte für den Schwanengesang der Enterprise einige bekannte Namen haben, auch wenn ihm natürlich klar war, dass sie gleichzeitig recht günstig sein mussten.
Für die Rolle von Kanzler Gorkon dachte man zuerst an Jack Palance, er hatte jedoch zu hohe Gagenvorstellungen. Stattdessen ging die Rolle an David Warner, mit dem Meyer schon zusammengearbeitet hatte und der auch in Sachen Star Trek kein Unbekannter war.
Immerhin war er in Star Trek V als menschlicher Botschafter und wenig später in Star Trek: The Next Generation als Cardassianer zu sehen. Die Rolle von General Chang, dem Schurken des Films, ging an Christopher Plummer, einem klassisch ausgebildeten Schauspieler, der mit den Shakespeare-Passagen seines Charakters bestens umgehen konnte.
Auch und gerade seiner Leistung wegen erwies sich die Befürchtung, Meyer könnte es diesmal mit seinem Faible für Zitate etwas übertrieben haben, als unbegründet. Denn Plummer verstand es, diese Zitate zum integralen Bestandteil der Geschichte zu machen, wodurch sie in keiner Weise fehl am Platz wirkten.
Bei den Dreharbeiten benutzte man, wann immer es möglich war, echte Schauplätze, da sie sehr viel billiger waren, als alles im Studio nachzustellen. Hinzu kommt, dass so manche Außenaufnahme dem Film sehr gut steht – man denke nur an die Szenen, die in Alaska gedreht wurden. Mit einem kleinen Team und Doubles für William Shatner und DeForest Kelley wurden dort die Szenen gedreht, in denen Kirk und McCoy durch die unwirtliche Eislandschaft von Rura Penthe fliehen.
Hektischer Dreh
Meyer musste eine Vielzahl von Szenen pro Tag bewältigen. Dabei wechselten die Dreharbeiten von den verschiedenen Bühnen auf dem Gelände von Paramount Pictures zu Außenlocations und wieder zurück. Der Film sollte dadurch auch einen neuen Look erhalten, da er sich voll und ganz von seinen Vorgängern unterscheiden sollte.
Eine besondere Schwierigkeit war die Attentatsszene. Da in fehlender Schwerkraft agiert werden musste (oder besser gesagt: es so aussehen sollte), musste erfinderisch gearbeitet werden. Zuerst wurden verschiedene Videos der Nasa studiert, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich Menschen in Schwerelosigkeit bewegen.
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