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Kann man mit den Klingonen befreundet sein?

Die Idee, dass der Friedensprozess zwischen Föderation und Klingonischem Reich sabotiert werden könnte, entwickelte sich aus der tatsächlichen Weltlage, in der es ebenfalls ungewiss war, ob die Annäherung der USA und der ehemaligen Sowjetunion ohne Probleme ablaufen würde.

Als Autor und Regisseur wurde Nicholas Meyer verpflichtet. Da seine Schnelligkeit schon beinahe legendär war, empfahl er sich als der richtige Mann, um das letzte Abenteuer der klassischen Crew fristgerecht in die Kinos zu bringen.

Da Meyer jedoch noch mit seinem eigenen Film Company Business beschäftigt war, fand er nicht die Zeit, das Drehbuch alleine zu schreiben. Darum arbeitete er mit Denny Martin Flinn zusammen. Die Ideen der beiden ergänzten sich mit der Storyvorlage und entwickelten sich zu einer der beeindruckendsten Geschichten, die es bei Star Trek bis dato gegeben hatte.

Wie oft bei guter Science-Fiction ging es nicht um abgehobene Dinge wie die Suche nach Gott, sondern um eine zukünftige Gesellschaft, die einen kritischen Blick auf das Geschehen vor der eigenen Haustür zuließ, dabei aber das Offensichtliche vermied und sich stattdessen als Abenteuergeschichte präsentierte, in die viel hineingedeutet werden konnte.

Auch Gene Roddenberry durfte seine Meinung zum Skript zum Besten geben. Ihm gefiel ganz und gar nicht, dass Saavik als eine der Drahtzieherinnen(öffnet im neuen Fenster) der Verschwörung enthüllt wird. Das widersprach seiner Auffassung des Charakters, wobei seine Bedenken schließlich dazu führten, dass eine neue Vulkanierin eingeführt wurde: Valeris war eine Vollblutvulkanierin, die der puren Logik folgte.

Für diese Rolle verpflichtete man Kim Cattrall, die sich anfangs nicht sicher war, ob sie annehmen sollte. Sie befürchtete, Valeris könnte nur ein schlechter Abklatsch von Saavik sein, wodurch sie quasi die dritte Schauspielerin geworden wäre, die dieselbe Figur verkörperte.

Die Dreharbeiten beginnen

Anfang des Jahres 1991 stand schließlich das Drehbuch, so dass am 13. Februar mit der Produktion begonnen werden konnte. Dadurch ergab sich unglaublich wenig Zeit, um einen großen Kinofilm in seiner Gänze zu realisieren. Ein weiteres Problem war, dass das Studio einen kostengünstigen Film wollte. Man kürzte Meyers Drehplan, so dass er plötzlich sehr viel weniger Tage zur Verfügung hatte. Zudem forderte das Studio Einsparungen beim Budget.

Da am Ende das Budget um eine Million US-Dollar gekürzt wurde, strich man schweren Herzens die Eingangssequenz, die jedem Mitglied der Brückencrew eine eigene Szene gewährt hätte. In dieser vielleicht ein wenig langen Einführung wären nach der Zerstörung des Mondes Praxis die einzelnen Mitglieder der Crew zusammengesammelt worden, um sie noch einmal auf einen Einsatz zu schicken.


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