Ein wahrer Special Effect: der Tarnmodus des Predator

Einer der aufregendsten Effekte des Films ist der Tarnmodus des Predators, bei dem man die Kreatur nicht sieht, sondern nur eine leichte Veränderung der Dschungelumgebung wahrnimmt. Um diesen Effekt zu erzielen, musste ein Schauspieler in einem roten Anzug, der der Gestalt des Predators ähnlich war, vor der Dschungelkulisse agieren.

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Rot wurde deswegen gewählt, weil dieser Farbton am weitesten vom Grün des Dschungels und dem Blau des Himmels entfernt war. Zuerst nahm man eine Szene mit dem Mann in Rot auf, später wurde derselbe Bildausschnitt mit einer 30 Prozent größeren Linse noch einmal aufgenommen und kombiniert. Durch die Kombination beider Aufnahmen entstand die leichte Störung des Bildes, die das Tarnfeld des außerirdischen Jägers zeigt.

Obwohl die Dreharbeiten für alle Beteiligten eine Tortur waren - McTiernan brach sich ein Handgelenk und verlor 25 kg, da er weniger aß, um der Gefahr von Diarrhöe zu entgehen -, nahmen alle die Herausforderung an. So auch Schwarzenegger, der bei einer Szene aus dem Wasser auftauchte und über und über mit Blutegeln bedeckt war.

Als Hall ihn darauf aufmerksam machte, zeigte Arnold nur eine Kein-Problem-Handbewegung und zupfte sich die Viecher selbst vom Leib. Nicht minder einfach war es für Hall selbst, der mit seinem Kostüm unter Wasser lauern musste, wobei sich sein Outfit vollsog und immer schwerer wurde.

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Allen Problemen zum Trotz gab es am Set auch einiges zu lachen, was nicht zuletzt an den Streichen lag, die Cast und Crew sich gegenseitig spielten. Hall und ein paar andere sorgten eines Tages dafür, dass Schwarzenegger in seinem Zimmer mehr als nur sein heimeliges Bett vorfand: Sie hatten 18 Frösche in dem Zimmer ausgesetzt. "Doch Arnold", sagte Hall, "lässt einen niemals wissen, dass man ihn drangekriegt hat. Er konnte es mir nie zurückzahlen, da er nie genau herausgefunden hat, wer dafür verantwortlich war."

Predator 1-4 - Box

Als der Film im Juni 1987 in den US-Kinos anlief, entwickelte er sich zum Hit und hielt sich vier Wochen auf Platz eins. Abgelöst wurde er erst von Paul Verhoevens Robocop (1987). In Deutschland startete er am 27. August 1987.

Predator ist ein atemberaubender Actionfilm, der zum Ende hin gänzlich auf Dialoge verzichtet. Dann wird nur noch der martialische Zweikampf zwischen Schwarzenegger und dem Predator zelebriert. Mit der Figur des außerirdischen Trophäenjägers erschufen die Filmemacher eine Kreatur, die fortan aus der Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken war. Vier weitere Filme sowie zwei Aliens vs. Predator-Filme folgten.

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 Predator bekommt ein neues Design
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Achranon 17. Sep 2022 / Themenstart

Definitiv, und wer nicht anerkennt das der Film seine Qualitäten hat, hat halt keine...

Achranon 17. Sep 2022 / Themenstart

Netterweise haben sie ihm auch eine 3D Konvertierung verpasst die erstaunlich gut...

Meldryt 30. Aug 2022 / Themenstart

Gut, dass es mal jemand erwähnt. Die Kampagne war damals fantastisch. Man konnte jeweils...

unbuntu 29. Aug 2022 / Themenstart

Und bei Predator 2 hat man auch ne komplett andere Story. Statt Muskelberg im Dschungel...

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