Abo
  • Services:
Anzeige
Das Galaxy Note 7 kommt vorerst nicht in den Handel.
Das Galaxy Note 7 kommt vorerst nicht in den Handel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

35 Akkuvorfälle: Samsung stoppt den Verkauf des Galaxy Note 7

Das Galaxy Note 7 kommt vorerst nicht in den Handel.
Das Galaxy Note 7 kommt vorerst nicht in den Handel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Galaxy Note 7 von Samsung kommt vorerst nicht mehr in den Handel. Der Konzern hat sich am Tag der eigentlichen europäischen Veröffentlichung des Galaxy Note 7 entschieden, als Vorsichtsmaßnahme keine weiteren Geräte mehr auszuliefern.

Bis zum 1. September 2016 hat Samsung 35 durch den Akku beschädigte Galaxy Note 7 gezählt. Aufgrund dieser Anzahl hat sich der Hersteller entschieden, vorerst keine Geräte mehr zu verkaufen. Derzeit ist Samsung noch dabei, die betroffenen Geräte zu identifizieren, denn es sind nicht alle Smartphones dieses Typs betroffen. Samsung verspricht zudem einen Austausch des Galaxy Note 7.

Anzeige

Details gibt das Unternehmen noch nicht bekannt. Momentan ist davon auszugehen, dass die betroffenen Smartphones beim Ladevorgang zu Akkubränden neigen. Der britische Guardian ergänzt zudem unter Berufung auf Samsungs Mobile-Chef Koh Dong-jin, dass es bis zu zwei Wochen dauern wird, bis Ersatzgeräte bereitstehen. Bis dahin werden alle Lieferungen sozusagen unter Quarantäne gestellt.

Immerhin 400.000 wurden schon ausgeliefert und frühere Informationen deuten darauf hin, dass weniger als 400 dieser Smartphones eine Schadzelle besitzen. Davon sind etwa zehn Prozent nach bisherigem Erkenntnisstand tatsächlich in Flammen aufgegangen. Samsung hat damit deutlich mehr Fälle zugegeben, als bisher bekannt war. Wie hoch die Gefahr ist, bleibt aber unklar. Hinweise auf Explosionen gab es bisher nicht, auch wenn es zahlreiche Berichte darüber gibt, wonach sie jedoch eher als Brand oder sehr starke und nicht mindergefährliche Hitzeentwicklung einzustufen sind. Laut dem Guardian gab es bisher keine Verletzten.

Eigentlich sollte Samsungs neues Topsmartphone am heutigen 2. September 2016 in zahlreichen europäischen Ländern auf den Markt kommen. Viele Mobilfunkbetreiber und Händler wurden bereits beliefert. Das erschwert vermutlich die Suche nach den betroffenen Smartphones. Wenn es Samsung gelingt, die Probleme auf bestimmte Produktionschargen einzugrenzen, sollten sich diese zuverlässig aus dem Handel entfernen lassen. Problematisch sind nur die bereits in anderen Ländern an Kunden ausgelieferten Smartphones. Der Rückruf hier wird komplizierter, vor allem wenn der Anwender von den Problemen nichts erfährt.

Nachtrag vom 5. September 2016, 8:17 Uhr

Besitzer eines Galaxy Note 7 können ihr Gerät für den Austausch mittlerweile über die Support-Webseite des Unternehmens registrieren. Es gibt allerdings keinen speziellen Bereich dafür, Kunden müssen also erst das passende Modell auswählen und können dann eine E-Mail an Samsung schicken. Auf der Support-Seite fehlen Angaben dazu, welche Daten der Hersteller dafür benötigt.

In einem Facebook-Posting von Samsung werden diese aufgeführt. Betroffene werden gebeten, die E-Mail mit dem Betreff N7N1 beginnen zu lassen. Dann soll die IMEI oder Seriennummer des Geräts angegeben werden. Diese erfährt der Kunde, indem er in der Telefon-App den Befehl *#06# eingibt. Über den weiteren Ablauf des Geräteaustauschs sollen Kunden dann in den nächsten Tagen informiert werden.


eye home zur Startseite
Mixermachine 03. Sep 2016

Die Meisten schauen einen mit großen Augen an, wenn man ihnen erzählt, dass die neueren...

Mixermachine 03. Sep 2016

Grund warum ich das Note 4 habe :)

eQualize87 02. Sep 2016

Ich habe mein Gerät gestern erhalten und tatsächlich hängt der Stylus...bei ca. 10...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Continum AG, Freiburg
  4. KLEEMANN GmbH, Göppingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Valerian, Kong: Skull Island, Jungle)
  2. 39,99€ mit Gutschein VFL6ESJY
  3. 199,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis CPU 206,39€)

Folgen Sie uns
       


  1. Breko

    Waipu TV gibt es jetzt für alle Netzbetreiber

  2. Magento

    Kreditkartendaten von bis zu 40.000 Oneplus-Käufern kopiert

  3. Games

    US-Spielemarkt wächst 2017 zweistellig

  4. Boeing und SpaceX

    ISS bald ohne US-Astronauten?

  5. E-Mail-Konto

    90 Prozent der Gmail-Nutzer nutzen keinen zweiten Faktor

  6. USK

    Nintendo Labo landet fast im Altpapier

  7. ARM-SoC-Hersteller

    Qualcomm darf NXP übernehmen

  8. Windows-API-Nachbau

    Wine 3.0 bringt Direct3D 11 und eine Android-App

  9. Echtzeit-Strategie

    Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin

  10. Ein Jahr Trump

    Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Snet in Kuba: Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
Snet in Kuba
Ein Internet mit Billigroutern und ohne Porno
  1. Überwachungstechnik EU-Parlament fordert schärfere Ausfuhrregeln
  2. Apple Messages-App kann mit Nachricht zum Absturz gebracht werden
  3. Partnerprogramm Geld verdienen auf Youtube wird schwieriger

Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

  1. Wertschöpfung ??

    wire-less | 20:34

  2. das beste an gmail ist...

    gonzo28 | 20:32

  3. Irgendwann trifft es alle Akkus.

    G-Tech | 20:21

  4. Re: Ist ja auch sehr nervig...

    robinx999 | 20:15

  5. Re: Ich werde google sicher nicht meine...

    Niaxa | 20:13


  1. 18:53

  2. 17:28

  3. 16:59

  4. 16:21

  5. 16:02

  6. 15:29

  7. 14:47

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel