Abo
  • Services:

300-Millimeter-Wafer: Infineon startet Serienproduktion von Dünnwafern

Im österreichischen Villach hat Infineon die Massenproduktion von 300-Millimeter-Wafern begonnen, die besonders dünn sind. Vor allem für Leistungsbausteine sollen sich dadurch Vorteile ergeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Infineons Chipfabrik in Villach
Infineons Chipfabrik in Villach (Bild: Infineon)

Nicht wie üblich 350, sondern nur rund 200 Mikrometer dick sind die Siliziumscheiben von Infineon, die das Unternehmen deshalb als Dünnwafer bezeichnet. In seinem Werk im österreichischen Villach hat Infineon nun nach Tests mit Designs seiner Kunden die Serienfertigung der dünnen Wafer aufgenommen.

Stellenmarkt
  1. TE Connectivity Germany GmbH, Feuchtwangen
  2. WIN Creating Images, Berlin

Diese Bauform soll vor allem für sogenannte Leistungshalbleiter geeignet sein. Mit diesem Sammelbegriff werden Schaltungen wie Verstärker und einzelne FinFETS bezeichnet, die hohe Spannungen und Ströme schalten können. Solche Bauelemente werden beispielsweise in Netzteilen und Anlagen zur Energiegewinnung eingesetzt. Durch die dünnen Wafer sind dabei Kontakte auf beiden Seiten des Chips möglich.

Ehemalige Qimonda-Fabrik wird umgerüstet

Bereits seit dem Jahr 2009 arbeitet Infineon an der Entwicklung der Dünnwafer. Um sie zur Serienreife zu bringen, hat das Unternehmen unter anderem 2011 die Dresdner Chipfabrik aus der Insolvenzmasse seiner ehemaligen Tochter Qimonda gekauft. Dort findet nun ein Großteil der Entwicklung neuer Fertigungsverfahren statt, die Produktion der Wafer erledigt Infineon bisher nur in Österreich.

Das Dresdner Werk soll aber demnächst auch auf die Serienfertigung umgerüstet werden. Im März 2013 rechnet Infineon mit der Qualifizierung der dortigen Anlagen für die Herstellung von Dünnwafern mit 300 mm Durchmesser.

Wie andere Unternehmen - ein Beispiel ist AMD - hat der Halbleiterhersteller zudem das Packaging, also das Einsetzen der Chips in ihre Gehäuse, nach Malaysia ausgelagert. Dort unterhält Infineon in der Küstenstadt Malakka eine weitere Fabrik.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)

TheCritter 19. Feb 2013

Also soweit ich weis wird praktisch jedes Silizium DIE bevor es verpackt wird runter...

Abseus 19. Feb 2013

in dem Fall gibt es sicher kein Durcheinander. Die Wafer sind 300mm im durchmesser und...


Folgen Sie uns
       


Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht

Die Ajax-Arena in Amsterdam wird komplett aus eigenen Akkureserven betrieben. Die USVen im Keller des Gebäudes werden von Solarzellen auf dem Dach und parkenden Elektroautos aufgeladen. Golem.de konnte sich das Konzept genauer anschauen.

Energiespeicher in der Cruijff Arena - Bericht Video aufrufen
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  2. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Zweiter Weltkrieg mit Sprengkraft

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /