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30.000 US-Dollar Schaden: Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt

Nach Meinungsverschiedenheiten hatten sich ein Systemadministrator und sein Arbeitgeber getrennt. Das hielt den Admin aber nicht davon ab, noch zahlreiche Dateien und Konten zu löschen oder deren Passwörter zu ändern. Dafür wurde der US-Amerikaner nun verurteilt.
/ Tobias Költzsch
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Ein böser Systemadministrator bei der Arbeit (Symbolbild) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein böser Systemadministrator bei der Arbeit (Symbolbild) Bild: Martin Wolf/Golem.de

Der ehemalige Systemadministrator Christopher Victor Grupe ist von einem Gericht in Minnesota(öffnet im neuen Fenster) wegen absichtlicher Sabotage gegen seinen vormaligen Arbeitgeber verurteilt worden. Grupe soll nach seiner Kündigung absichtlich Schaden im System der Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway (CPR) angerichtet haben.

Konten und Dateien gelöscht

Dabei soll Grupe unter anderem Dateien und Konten mit Administrator-Status gelöscht haben. Bei weiteren Konten soll der Admin Passwörter geändert haben. Um seine Spuren zu verwischen, soll Grupe seinen Dienst-Laptop formatiert haben, bevor er ihn an seinen Arbeitgeber zurückgegeben hat.

Der Grund für die Kündigung waren Auseinandersetzungen mit einem Vorgesetzten. Grupe wurde zunächst für zwölf Tage suspendiert; anschließend hatte CPR ihm allerdings mitgeteilt, dass das Unternehmen ihn kündigen werde. Daraufhin soll der Admin selbst gekündigt und angeboten haben, in den kommenden Tagen seinen Laptop und seine Systemzugänge zurückzugeben. Dies geschah Ende Dezember 2015.

Mitarbeiter hatten keinen Zugang zu Netzwerk-Switches

Die Änderungen am System sind CPR aufgefallen, als Mitarbeiter Anfang Januar 2016 nicht auf Netzwerk-Switches zugreifen konnten. Durch Reboots konnten die Passwörter zurückgesetzt werden. Ein beauftragtes Unternehmen hatte den Vorfall anschließend untersucht und konnte die Spuren zu Grupe zurückverfolgen.

CPR soll durch die Aktion ein Schaden von 30.000 US-Dollar entstanden sein. Das Motiv für die Tat dürfte schlicht Verärgerung über den Vorgesetzten und die anschließende Kündigung gewesen sein. Ein Strafmaß hat das Gericht noch nicht festgelegt.


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