3,6 GHz: Huawei kann mehrere Netzbetreiber in eine 5G-Antenne packen
Die neue 5G-Antenne von Huawei kann den "gesamten in Deutschland verfügbaren C-Bandbereich überstreichen, öffentlich und nicht öffentlich" . Das erklärte Michael Lemke, Senior Technology Principal bei Huawei Technologies Deutschland, am 20. Februar 2020 in London. Daraus folgt, dass die neue Antenne in der Lage wäre, mehrere Netzbetreiber aufzunehmen, was Lemke jedoch nicht sagte.
Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und auch 1&1 Drillisch nutzen für 5G den 3,6-GHz-Bereich. Die Frequenzen wurden bei der Auktion im Jahr 2019 ersteigert, der Bereich wird auch als C-Band bezeichnet.
"Es gibt auch ein Modell mit einem Gewicht unter 25 Kilogramm für die erleichterte Verbauung. Das lässt über neue C-Band-orientierte Standorte nachdenken" , sagte Lemke über die Antenne. "In Citylagen oder bei 5G-Campusnetzen kann das eine Rolle spielen; besonders in Citylagen, wo existierende Site-Infrastruktur nur schwer erweitert werden kann."
Peng Song, Präsident für Marketing der Carrier Business Group von Huawei, stellte die leichte Massive MIMO-Antenne der 3. Generation, die 64T64R unterstützt, vor, und zeigte die Blade AAU mit einem hohen Integrationsgrad und eine 400 MHz Ultra-Breitband-AAU.
Mit dem neuen 800G-Modul erreicht Huawei eine Übertragungskapazität von 48 TBit/s auf einer Glasfaser. "Dadurch wird sichergestellt, dass sich das Verkehrsnetz in den nächsten 10 Jahren reibungslos entwickeln kann" , sagte er.
Huawei stellte auch das Produkt HiCampus für Konzernstandorte vor, das jetzt global verfügbar ist. Es bietet die 5G-basierte AirEngine Wi-Fi 6, Campus Optix für vollständig optische Campusverbindungen. Überall auf dem Campus sollen 100 MBit/s über WLAN bereitgestellt werden.
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