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2K Games: Datenleck bei Spiele-Publisher

Der Spielehersteller 2K Games wurde vergangenen Monat gehackt. Die Hacker bieten Spielerdaten in einem Untergrundforum zum Kauf an.
/ Moritz Tremmel
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Der 2K-Titel New Tales from the Borderlands. (Bild: 2K)
Der 2K-Titel New Tales from the Borderlands. Bild: 2K

Der Spielehersteller 2K Games hat seine Kunden vergangene Woche vor einem Datenleck gewarnt, bei dem E-Mail-Adressen, Namen und andere sensible Nutzerinformationen abhandengekommen seien. Sie sollen aus dem Helpdesk stammen. Die Eindringlinge bieten die Daten demnach zum Kauf an.

Die Daten sollen bei einem Hack, der bereits im September stattgefunden hat, kopiert worden sein. Laut 2K Gameshaben sich Unbekannte "illegal Zugang zu den Anmeldedaten eines unserer Lieferanten für die Helpdesk-Plattform verschafft" und anschließend die persönlichen Daten kopiert. "Wir glauben nicht, dass ein unbefugter Dritter auf die Finanzdaten unserer Spieler zugegriffen oder diese kopiert hat,"schreibt 2K Games in einem FAQ(öffnet im neuen Fenster). Auch Passwörter sollen nicht betroffen sein.

Der Hersteller "glaubt nicht", dass die Eindringlinge auf die Online-Konten der Spieler zugegriffen haben. "Wir empfehlen Ihnen jedoch, auf verdächtige Aktivitäten in Ihren Konten zu achten und auf unbefugte Dritte zu achten, die versuchen, den Vorfall auszunutzen, um Ihnen zu schaden." Der Vorfall sei den zuständigen Datenschutzbehörden gemeldet worden.

Spieler erhielten Schad-E-Mails

Mehrere Spieler sollen demnach E-Mails mit einem Schadlink erhalten haben. Jene will 2K Games bereits informiert haben. Sollte auf den Link geklickt worden sein, empfiehlt der Hersteller, den Computer sofort neu zu starten und "und bewährte Verfahren zur Cybersicherheit anzuwenden, alle Passwörter zurückzusetzen, eine Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu verwenden und eine aktuelle Antivirensoftware einzusetzen."

Weitere Details zu dem Link und ob sich dahinter eine Schadsoftware verborgen hat oder weitere Interaktionsschritte notwendig waren, um sich beispielsweise mit einem Trojaner zu infizieren, nennt der Hersteller nicht. Laut Berichten soll es sich um vier Millionen Datensätze handeln, die in einem Untergrundforum angeboten wurden.


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