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2K Botprize: Zwei Unreal-Bots sind menschlicher als viele Menschen

Die Juroren haben sich geirrt und zwei Bots im Spiel Unreal Tournament 2004 als menschlicher eingestuft als die meisten menschlichen Spieler. Doch genau das war das Ziel dieses ungewöhnlichen Wettbewerbs, der bereits zum fünften Mal stattfand.

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Unreal Tournament 2004 ist die Basis für den Botprize.
Unreal Tournament 2004 ist die Basis für den Botprize. (Bild: Epic/Screenshot: Golem.de)

Im fünften Jahr des 2K Botprize ist es gleich zwei Teams gelungen, die Juroren davon zu überzeugen, dass ihre Bots menschlich agieren. Die Bots und die menschlichen Spieler lieferten sich bei dem Wettbewerb in einem modifizierten Deathmatch von Unreal Tournament 2004 Duelle. Der Mirrorbot von Mihai Polceanu erreichte einen Menschlichkeitswert von 52,2 Prozent und damit fast so viel wie der beste menschliche Spieler mit 53,3 Prozent. Die Juroren beobachteten das Spiel und "taggten" regelmäßig die Bots und Spieler entweder als Maschine oder als Mensch. Ganz knapp hinter dem Mirrorbot lag der UT^2 von der University of Texas at Austin mit 51,9 Prozent Menschlichkeit.

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Das Team des UT^2 versucht schon seit dem ersten Wettbewerb, die Juroren von der Menschlichkeit des eigenen Bots zu überzeugen. Bisher scheiterte das Team aber jedes Mal. 2010 erreichte es nur etwas über 27 Prozent Menschlichkeit, 2011 reduzierte sich das Ergebnis sogar auf rund 21 Prozent.

Im Gesamtbild kam es aber weiterhin zu einer korrekten Klassifizierung. Die menschlichen Spieler erreichten im Durchschnitt eine Menschlichkeit von 41,4 Prozent, während die Bots nur bei 34,2 Prozent lagen. Interessanterweise wurden zwei Spieler überraschend häufig als Bots eingestuft: John Weise und Chris Holme überzeugten die Juroren nur in 30,8 beziehungsweise 26,3 Prozent der Fälle von ihrer Menschlichkeit.

Die beiden Siegerbots lagen erheblich über diesem Wert. Die beiden Gewinnerteams teilten sich den mit 7.000 US-Dollar dotierten Preis. Die Resultate des Wettbewerbs sind auf der botprize.org-Webseite veröffentlicht worden. Auch drei kurze Videos mit einer Texterklärung vom Wettbewerb wurden veröffentlicht. Der Bot lässt sich darin beispielsweise durch Gefechte ablenken, um menschlicher zu erscheinen. Für das Turnier wurde übrigens die Möglichkeit, sich per Chat untereinander zu unterhalten, abgeschaltet, um nur durch das spielerische Können die Juroren von der Menschlichkeit zu überzeugen.

Für Interessierte besteht die Möglichkeit, den UT^2-Bot der University of Texas herunterzuladen. Der Bot von Mihai Polceanu steht nicht zum Download zur Verfügung.



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Lokster2k 04. Okt 2012

Kommt drauf an, welche Rolle der Hund im Rudel hat...such mal einen äußerst...

flasher395 03. Okt 2012

Hab ich wohl übersehen, danke. Die Bots sehen wirklich extrem schlecht aus.

r3verend 01. Okt 2012

Typisches Beispiel für extreme Automatisierungen sind Kampfsportarten oder Schaukämpfe...

HardcoreHorst 01. Okt 2012

+1 ... Mit Sicherheit kann man sie aber alle als Anfänger erkennen ;) Das ist ja, als...

Wary 30. Sep 2012

lad den bot und mach, dann reden wir weiter!


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