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Bei 2Dark hat Entwickler Gloomywood die aktuelle Version von Denuvo verwendet.
Bei 2Dark hat Entwickler Gloomywood die aktuelle Version von Denuvo verwendet. (Bild: Gloomywood)

2Dark: Aktuelle Version von Denuvo geknackt

Bei 2Dark hat Entwickler Gloomywood die aktuelle Version von Denuvo verwendet.
Bei 2Dark hat Entwickler Gloomywood die aktuelle Version von Denuvo verwendet. (Bild: Gloomywood)

Cracker haben beim Adventure 2Dark erstmals die neue Version von Denuvo überwunden - nach rund einem Monat. Kleine Hoffnung für Entwickler und Publisher: Offenbar kam nicht die stärkste Fassung der Anti-Tamper-Software zum Einsatz.

Die Crackergruppe Cpy hat nach eigenen Angaben beim Adventure 2Dark die Anti-Tamper-Software Denuvo ausgehebelt. Damit lässt sich die PC-Version des Spiels nun in Tauschbörsen finden, eine Anbindung an Steam ist bei der geknackten Fassung nicht mehr nötig. Das Besondere daran ist, dass bei 2Dark erstmals die aktuelle Version von Denuvo (v4) zum Einsatz gekommen sein soll, deren Schutzsysteme bislang als sicher galten.

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Allerdings ist bei 2Dark offenbar nicht die stärkste Ausgabe von Denuvo verwendet worden - zumindest schreiben das US-Seiten wie Dsogaming.com. Bei 2Dark sei es Version x86 gewesen, andere aktuelle Spiele mit dem neuen Denuvo würden aber x64 verwenden. Zu diesen Titeln sollen unter anderem die neue Fassung von Mass Effect Andromeda und Dead Rising 4 zählen. Was die konkreten Unterschiede zwischen x86 und x64 sind, ist nicht bekannt.

Seinen wichtigsten Zweck könnte Denuvo allerdings auch bei 2Dark gerade so erfüllt haben: nämlich eine unerlaubte Vervielfältigung kurz nach der Veröffentlichung zu verhindern. Immerhin ist das Spiel des französischen Entwicklerstudios Gloomywood bereits Mitte März 2017 auf den Markt gekommen.

Denuvo ist kein klassischer Kopierschutz, der etwa das Vervielfältigen der Disc verhindert. Stattdessen soll die Software - der österreichische Hersteller spricht von Anti-Tamper-Software - verhindern, dass etwa die Online-DRM-Maßnahmen von Steam und Origin umgangen werden.

Keine Garantie

Im Gespräch mit Golem.de hatte Denuvo-Chef Reinhard Blaukovitsch Ende 2016 gesagt, dass sein Unternehmen den Entwicklern keine Garantie oder etwas Ähnliches gebe, dass ihre Software den Bemühungen der Cracker möglichst lange standhält. "Wir geben unser Bestes und erledigen unseren Job so gut es geht", so Blaukovitsch.

Denuvo hat keine Nebenwirkungen. Anders als bei älteren Kopierschutzsystemen wie dem berühmt-berüchtigten SecuROM werden auf der Festplatte des Nutzers keine versteckten oder gar problematischen Dateien angelegt, und negative Auswirkungen auf das Spiel und dessen Leistung gibt es ebenfalls nicht.


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token 19. Apr 2017

Keine der mit bekannten warez groups betreiben eigene Seiten um Kohle durch Werbung zu...

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My1 18. Apr 2017

solange du die gekaufte fassung behälts kann dir auch keiner was dafür. §69a UrhG FTW!

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My1 18. Apr 2017

wasn superfx überhaupt? solange der overhead der crypto sich in grenzen hält. ich möchte...

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ps (Golem.de) 18. Apr 2017

Danke! Ist geändert, und der fehlende Link zu Dsogaming ist ergänzt.

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