27 Stunden Ausfall: Adobe Creative Cloud lässt Anwender hängen

Die Adobe-ID-Probleme sind behoben, nachdem 27 Stunden lang die Creative Cloud und die abonnierten Anwendungen wie Photoshop nicht mehr bei allen funktionierten. Die Panne wirft ein schlechtes Licht auf Adobes Entscheidung, seine Software nur noch als Abo zu vertreiben.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Creative Cloud stundenlang offline
Creative Cloud stundenlang offline (Bild: Adobe)

Am Freitag konnte Adobe endlich über Twitter vermelden, dass die Probleme mit der Creative Cloud behoben sind. Zuvor konnten sich die zahlenden Kunden mehr als einen Tag lang nicht anmelden, ihre Programme, Schriften und Dienste verwenden.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsbetreuer (m/w/d) mit Schwerpunkt Softwareentwicklung
    KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Pinneberg
  2. Portfolio Demand & Roadmap Manager (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Düsseldorf
Detailsuche

Zahlreiche Anwender konnten mehr als einen Tag lang Elemente der Creative Cloud nicht mehr nutzen. Der Abodienst ist seit vergangenem Jahr die einzige Möglichkeit, die meiste aktuelle Software von Adobe zu nutzen. Zwar waren nicht alle Nutzer betroffen, doch viele wunderten sich, dass nur wegen des Ausfalls des Login-Systems von Adobe ihre Anwendungen nicht mehr starteten und sich stattdessen ein Login-Bildschirm öffnete. Selbst Typekit-Schriften, die eigentlich auf dem Rechner des Anwenders installiert sind, ließen sich nicht mehr nutzen, weil der Kontakt zum Server fehlte. Adobe hatte den Dienst 2011 übernommen. Auch Dienste wie Acrobat Forms Central gingen auf einmal nicht mehr.

Die Probleme lassen das Versprechen von Adobe, dass die Apps nur alle 30 Tage zum Herstellerserver Kontakt aufnehmen müssen, in einem anderen Licht erscheinen. Eigentlich sollen sie sogar 99 Tage ohne Serververbindung weiter laufen, teilte Adobe der Website Macuser mit.

Der Ausfall war besonders tragisch für professionelle Anwender, die eine Deadline einhalten mussten, aber ihre Programme nicht nutzen konnten. Einige Nutzer stellten die Frage, ob sie eine Entschädigung erhalten. Dazu äußerte sich der Softwarehersteller nicht.

Nachtrag vom 17. Mai 2014, 11:41 Uhr

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    26.–28. Oktober 2021, Virtuell
  2. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mittlerweile hat sich Adobe zur Frage von Entschädigungen geäußert: Man könne keine gewähren, teilte das Unternehmen via Twitter mit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Zeitfixierer 21. Mai 2014

Wenn ich für ein Produkt Gebühren bezahle und dieses dann ohne mein Verschulden nicht...

Strongground 20. Mai 2014

Wenn ich könnte (vor allem die Zeit hätte) würde ich liebend gerne ein GUI-Overhaul...

throgh 19. Mai 2014

Was ist das bitte für ein Ansatz? Ich sage dir was ich erwarte ... verrate dann aber...

monomaniac 19. Mai 2014

Ich arbeite hier noch mit CS 5 und kann gerade noch so die IDML von meinem Kollegen...

Theta 19. Mai 2014

Ich hätte gern deinen Optimismus diesbezüglich. Genau jetzt wäre der Zeitpunkt, als...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /