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254 PByte: Branche von Zunahme des mobilen Datenvolumens überrascht

Die IT-Branche hat die Zunahme des Datenvolumens in den deutschen Mobilfunknetzten um 71 Prozent auf 254,6 PByte im Jahr nicht kommen sehen. Laut Cisco wird dieser Wert 2018 monatlich erreicht.
/ Achim Sawall
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Bild: Cisco

Das Datenvolumen in den deutschen Mobilfunknetzen ist im Jahr 2013 sehr viel stärker gewachsen als erwartet. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) der IT-Branchenverband Bitkom auf Basis aktueller Zahlen der Bundesnetzagentur. 2013 wurden 254,6 PByte in den Netzen der Mobilfunkbetreiber übertragen. Das entspricht einer Steigerung um 71 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Der Trend zum mobilen Internet ist noch stärker als erwartet. Die neuen Breitbandnetze auf Basis von LTE geben dem mobilen Web zusätzlichen Schwung", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

85 Prozent der Nutzer verwenden Notebooks, Smartphones oder Tablets, um auf das Internet zuzugreifen, wie eine Umfrage im Bitkom-Auftrag ergab. Der stationäre PC wird dagegen nur von 69 Prozent genutzt.

Aktuell nutzt etwa jeder zweite Deutsche über 14 Jahren ein Smartphone: 2014 werden die Smartphone-Verkaufszahlen voraussichtlich um zwölf Prozent auf knapp 30 Millionen Geräte steigen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamt (Destatis) verwendeten im Vorjahr 28 Prozent der privaten Internetnutzer VoIP oder Videotelefonie. Knapp 42 Prozent der Internetnutzer zwischen 10 und 24 Jahren nutzten 2013 diese Dienste zum Telefonieren. Bei den 24- bis 54-Jährigen waren es 26 Prozent. Ältere Internetnutzer nahmen diese technischen Möglichkeiten weniger in Anspruch: Bei den 55-Jährigen und Älteren telefonierte jeder Fünfte (21 Prozent) über das Internet.

Nach Berechnungen von Cisco werden 2018 in Deutschland 287 PByte pro Monat mobil übertragen werden. Dies entspricht zehn Prozent des gesamten Datenverkehrs, im Jahr 2013 waren es erst zwei Prozent. In vier Jahren steigt laut der Studie die durchschnittliche Geschwindigkeit der Verbindung von 2,1 MBit/s auf 3,6 MBit/s. Smartphones werden durchschnittlich 15 MBit/s erreichen. Im Jahr 2018 werden Videodaten 69 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs weltweit ausmachen, 2013 waren es 53 Prozent.


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