250 MBit/s: Vodafone und Philips Lighting verbinden 5G und Licht

Vodafone Deutschland und Signify (Philips Lighting) versuchen die Verbindung von 5G und Li-Fi - eine Datenübertragung, für die sichtbares Licht aus der Deckenlampe eingesetzt wird. 250 MBit/s sollen so erreicht werden.

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Unter-Wasser-Versuch mt Li-Fi
Unter-Wasser-Versuch mt Li-Fi (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone Deutschland und Signify (Philips Lighting) wollen 5G und Li-Fi verbinden. Das gab der Mobilfunkbetreiber bekannt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen künftig Möglichkeiten erforschen, wie sich die Li-Fi-Technologie in lokalen Netzwerken in Verbindung mit 5G sinnvoll einsetzen lässt.

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Unter dem Namen Trulifi hat Signify vor kurzem ein Li-Fi-System eingeführt, das mit Lichtwellen anstelle von Funksignalen eine drahtlose Sende- und Empfangstechnologie für die Datenübertragung bereitstellt, die in Philips Leuchten verbaut werden kann. Es nutzt die Beleuchtungsinfrastruktur, um eine Verbindung mit bis zu 250 MBit/s aufzubauen.

"Wir gehen davon aus, dass dies Anwendungen ermöglichen wird, die sehr geringe Latenzen und die höchsten dedizierten Geschwindigkeiten erfordern", sagte Michel Germe, Global Head of Lifi Systems bei Signify.

In der Industrie und für das Internet der Dinge soll ein Einsatz in Bereichen erfolgen, in denen bestimmte Funkfrequenzen aufgrund von kritischen Umgebungen nur schlecht funktionieren oder Funkkommunikation aufgrund von Sicherheitsbestimmungen nicht gestattet sind. Zudem sind die Systeme und Services im Bedarfsfall als redundante Verbindung bei Ausfällen nützlich. Denkbar seien auch Anwendungen in den Kommunikationstechnologien Fahrzeug-zu-Fahrzeug (V2V) und Cellular V2X, der direkten Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Umfeld. Grundlage für den Anschluss von Geräten, Maschinen und Fahrzeugen ist ein festes Punkt-zu-Punkt-System.

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Im Downstream, also von der Lampe zum Anwender, sind 30 MBit/s möglich. Im Upload sind nur 12 MBit/s möglich. Philips Lighting setzt dabei auf den Datentransfer über sichtbares Licht.

Statt einer Antenne eines Funkrouters kommt dabei eine einfache Leuchtdiode (LED) zum Einsatz. Das von der Lampe emittierte Licht ist das Übertragungsmedium für die Daten. Als Sendeeinheiten werden Leuchtdioden verwendet. Diese können mit einer sehr hohen Frequenz ihre Intensität verringern und der am Endgerät angebrachten Fotozelle, dem Empfänger, Signale übermitteln. Für das menschliche Auge ist dieser Vorgang aufgrund der hohen Schaltungsfrequenz unsichtbar. Durch den permanenten Wechsel der beiden Intensitätszustände des Transmitters können binäre Daten übertragen werden.

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