25 Jahre Star Trek First Contact: Der erste Kontakt ist der beste

In First Contact treffen die besten Bösewichte des Star-Trek-Universums auf dessen interessanteste Zeitperiode - das ergibt ein Meisterwerk, auch 25 Jahre später. Achtung, Spoiler!

Eine Rezension von veröffentlicht am
Jean-Luc Picard und Data im Kampf gegen die Borg
Jean-Luc Picard und Data im Kampf gegen die Borg (Bild: Getty Images)

Achtung! In diesem Artikel verraten wir Teile der Handlung von Star Trek: First Contact. Wer den Film noch nicht gesehen hat und sich nicht spoilern lassen will, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

Inhalt:
  1. 25 Jahre Star Trek First Contact: Der erste Kontakt ist der beste
  2. Großartige Darstellung von Zefram Cochran

Star Trek First Contact (Der Erste Kontakt) war der erste Star-Trek-Film, den der Autor dieses Textes im Kino gesehen hat. Nicht nur deshalb hat er einen speziellen Platz im Herzen - First Contact gehört auch zu den Filmen, die der Autor im Laufe der Jahre immer wieder gerne geschaut hat. Der Grund ist recht einfach: First Contact ist einer der besten Star-Trek-Filme überhaupt.

Das liegt vor allem anderen an der Story des Films. Unter der Regie von Jonathan Frakes (sein erster Star-Trek-Film als Regisseur) wird die bis dato in der Star-Trek-Serien- und -Filmwelt sträflich vernachlässigte Periode des ersten Kontaktes aufgegriffen. Nebenbei tauchen auch noch die Borg auf, die unwiderstehlichsten Bösewichte des Star-Trek-Universums. Zusammen mit einer Prise Zeitreisen ergibt das eine perfekte Mischung, die auch 25 Jahre nach der Premiere in Deutschland am 19. Dezember 1996 fasziniert und unterhält.

Die Crew der Enterprise war 1996 in ihrer Glanzzeit und noch nicht so energielos wie beim traurigen finalen Film Star Trek Nemesis sechs Jahre später. Die Schauspieler harmonieren im Film gut miteinander, zudem gibt es starke Effekte und eine gute Mischung aus Action und Humor - der auch weniger abgedroschen wirkt als beim Nachfolger Der Aufstand. Kein Wunder also, dass der Film regelmäßig in Auflistungen der besten Star-Trek-Filme weit vorne landet.

Die Borg verfolgen einen sinistren Plan

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Die Ausgangslage der Handlung ist ein Angriff der Borg auf die Erde in der Vergangenheit. Die Borg reisen dazu mit einer kleinen Sphäre in die Vergangenheit, um den ersten Kontakt mit den Vulkaniern im Jahr 2063 zu verhindern. Als die Besatzung der Enterprise unter der Führung von Captain Jean-Luc Picard erkennt, dass die Erde des 24. Jahrhunderts plötzlich von Borg besiedelt ist, folgt sie der Sphäre in die Vergangenheit, um die Manipulation an der Zeitlinie zu verhindern.

Der Plan der Borg ist einfach, aber nicht doof: Der erste Kontakt mit den Vulkaniern soll ausfallen, indem Zefram Cochranes erster Warp-Flug verhindert werden soll - dieser zog schließlich das Interesse der Vulkanier an den Menschen auf sich. Infolgedessen hätten die Borg die Menschheit assimilieren und einen zähen Gegner in der Zukunft auslöschen können. Um ihren Plan zu verwirklichen, greifen die Borg Cochranes Warp-Raumschiff an, das zwar beschädigt, aber nicht zerstört wird. Die Crew der Enterprise versucht in den kommenden knapp zwei Stunden des Films alles, um doch den Erstflug des Phoenix genannten Raumschiffs zu ermöglichen, die Borg in Schach zu halten und sich nicht als Sternenfahrer aus der Zukunft zu verraten. Das geht natürlich nicht lange gut.

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Die Filmhandlung findet auf verschiedenen Ebenen statt, die Crew teilt sich dabei auf. Auf der Erde versuchen Riker und Co. Zefram Cochranes Erstflug zu ermöglichen, während die restliche Crew unter Führung von Captain Picard auf der Enterprise eine plötzliche Borg-Invasion bekämpfen muss. Die haben clevererweise die Enterprise als Fluchtoption gewählt, nachdem Picard die Sphäre zerstören ließ.

Mehrere unterhaltsame Handlungsstränge laufen parallel

Diese zweigeteilte Erzählweise ist nicht ungewöhnlich für einen Star-Trek-Film, unter anderem teilte die Crew sich bereits bei Star Trek 4 auf. Bei First Contact, dem achten Film, allerdings wiegen die beiden Handlungsstränge gleich schwer, obwohl sie deutlich unterschiedliche Ziele verfolgen. Im Laufe des Films werden sie elegant zu einer finalen Schlusshandlung vereinigt.

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Großartige Darstellung von Zefram Cochran 
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WalterSobchak 21. Dez 2021 / Themenstart

Guter Zeitpunkt mal wieder reinzuhören. Und direkt im Anschluss "The Best TNG Episodes...

Manto82 20. Dez 2021 / Themenstart

genau da selbe hab ich grad auch einem jüngeren Kollegen erzählt :) Irgendwas um die 30...

Manhattan Julius 19. Dez 2021 / Themenstart

Immer wenn etwas "nichts mehr mit Star Trek zutun hat" dann definiert es Star Trek gerade...

pool 19. Dez 2021 / Themenstart

Da bin ich komplett gegenteiliger Meinung: First Contact ist das, was ich Leuten zeige...

Astorek 19. Dez 2021 / Themenstart

Das Problem löst Star Trek allerdings mit dem Replikator, sodass es schlichtweg keinen...

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