Immer weiter, immer tiefer

Was mir wiederum nicht gefällt: Bereits das erste Stockwerk sieht ziemlich leer und austauschbar aus, zumindest auf Ausstattung und Umgebung bezogen.

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Schnell habe ich mich an den grauen Steinwänden und den immer gleichen, eckigen Räumen sattgesehen. Einzig der Blick auf die Übersichtskarte motiviert mich, jede Ecke abzugrasen und somit die Etage zu vervollständigen.

Ansonsten laufe ich von einem Raum in den nächsten und schnetzle immer mehr Kreaturen. Dabei lässt mich im wahrsten Sinne des Wortes etwas aufhorchen: Getötete Gegner hinterlassen regelmäßig Goldmünzen, Schriftrollen oder gar Ausrüstungsgegenstände, was die Soundkulisse stets mit einem Klirren, einem Wirbelgeräusch oder einem dumpfen Aufschlagen kommentiert.

Allein diese Geräusche triggern mich, sofort nachzusehen und die Hinterlassenschaft zu begutachten.

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Im zweiten Stockwerk setzt sich die Prügelei fort, bis ich vor einer sonderbaren Tür stehe. Ich kann sogar ins Innere des dahinter liegenden Raumes blicken, der voll mit Blut und Leichen ist. Wohlwissend, dass mich darin nichts Gutes erwarten wird, speichere ich vorsichtshalber ab und öffne die Tür.

Heraus stürmt der Butcher, vor dem mich der sterbende Mann am Eingang der Kathedrale gewarnt hat. Der bullige Schlächter grunzt mir noch ein respektloses "Ah! Fresh Meat!" entgegen, bevor er mit seinem Beil auf mich losgeht und mir richtig viel Schaden zufügt.

  • Schön schwarz: Verpackung, Anleitung und CD-Inlay sorgten vor 25 Jahren bereits vor der Installation von Diablo für die richtige Stimmung. (Bild: Medienagentur Plassma)
  • Die Stadt Tristram hinterlässt einen deprimierenden Eindruck, was aber perfekt zum düsteren Ton des Action-Rollenspiels passt. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Es läuft! Zum einen haben die Gegner mal wieder einige Goldmünzen liegen gelassen, zum anderen steigt unser Held eine Stufe auf. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Schlicht, aber zweckmäßig: Die Übersichtskarte wird komplett über die Spielegrafik gelegt, ohne zu viel von dieser zu verdecken. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Mit diesen schießwütigen Skeletten ist nicht zu spaßen; vor allem, wenn man selbst nur ein Schwert in der Hand hält. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Der Butcher gehört zu den kultigsten Bossgegnern von Diablo und stellt viele Spieler auf ihre erste harte Probe. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Der Eingang der Kathedrale ist gut beleuchtet und kommt besonders gut zur Geltung, wenn keine blutende Leiche danebenliegt. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Wer nicht die Geduld hat, die besseren, in blau dargestellten Ausrüstungsgegenstände zu sammeln, kann einige von ihnen gegen Gold beim Schmied in Tristram erwerben. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Zu den besten Komfortfunktionen von Diablo gehört die geschickte Bildeinteilung: Auch beim Öffnen des Inventars oder des Charakterbildschirms hat man stets seine Figur inklusive Spielumgebung im Blick. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Mit einem Zauberer sollte man eher auf Magie wie brennende Feuerbälle setzen, statt mit seinem stumpfen Stab zuzuschlagen. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Endlich eine andere Kulisse: Sobald man die ersten vier Stockwerke durchforstet hat, landet man in den Katakomben. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Schnetzeln ohne Ende: Wer Dutzende von Skelette am Stück meuchelt, der darf sich anschließend durch einen Berg voller Loot und Goldmünzen wühlen. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Spätestens in den Höhlen, die man vom neunten bis zwölften Stockwerk besucht, häufen sich die besonders großen Gegner. Dazu zählt auch dieser zähe Mud Runner. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
  • Die leuchtenden Geschosse der Schneehexen, die in der Hölle auf den Spieler lauern, erinnern mehr an Bullet-Hell-Shooter als an ein Rollenspiel. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)
Mit diesen schießwütigen Skeletten ist nicht zu spaßen; vor allem, wenn man selbst nur ein Schwert in der Hand hält. (Bild: Blizzard / Medienagentur Plassma)

Dagegen kann ich mich kaum wehren und liege keine halbe Minute später tot am Boden. Es hilft nur das Laden des just zuvor angelegten Spielstandes - und die Erkenntnis, dass ich erst einmal einen großen Bogen um diesen Raum machen sollte. Für den Butcher bin ich eindeutig noch nicht stark genug ...

DIABLO III: ETERNAL COLLECTION - [PlayStation 4]

Ansonsten wiederholt sich die Prozedur, die da lautet: Kreaturen töten, Items einsammeln, Karte vervollständigen. Erst im dritten Stockwerk wird es interessanter, weil ich auf einen "neuen" Gegnertyp stoße: rote Skelette, die mich mit Pfeil und Bogen beschießen und stets in großen Gruppen erscheinen.

Sie sind gerade für meinen auf Nahkampf spezialisierten Kämpfer ein Problem, weshalb ich stets abwägen muss: Laufe ich direkt zu ihnen, um sie schnellstmöglich zu beseitigen? Kümmere ich mich erst einmal um die anderen Feinde, die mich ansonsten umzingeln könnten? Oder flüchte ich gar, um mir eine Verschnaufpause zu gönnen?

Das Looten ist eher anstrengend als spaßig

Was mich hingegen weiterhin kalt lässt: der Loot. Ich kann mich einfach nicht darüber freuen, wenn ich zum x-ten Mal die fast gleiche Waffe einsammle und sich dabei nur ein paar Zahlenwerte ändern. Klar, das gute Stück könnte etwas besser als mein aktuelles Equipment sein, besonders wenn die Beschreibung blau leuchtet.

Aber es fühlt sich für meine Begriffe eher anstrengend als spaßig oder gar süchtig machend an - vor allem, weil mein viel zu kleines Inventar ständig voll ist.

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Kakiss 20. Dez 2021 / Themenstart

Jetzt kann ich meinen Beitrag nicht mehr editieren. Der Android Port funktioniert echt...

Clown 18. Dez 2021 / Themenstart

Ich habs erst vor 3 Monaten noch mal gespielt. Die normale GoG Version. Und ich hatte...

WarenTester 18. Dez 2021 / Themenstart

Mein Magier brauchte das nicht. Ich bin am Eingang gestanden und habe mit Chain...

demon driver 17. Dez 2021 / Themenstart

+1

Garius 17. Dez 2021 / Themenstart

...zur Tristram Village Musik ;) https://youtu.be/B5yP1odgDgA

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