25 Jahre Das fünfte Element: Luc Bessons Traum von großer Science-Fiction

Luc Bessons wild-verrückte Science-Fiction-Geschichte Das fünfte Element war einer der letzten großen Effektfilme, die kaum auf CGI setzten.

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Milla Jovovich in Das fünfte Element von 1997
Milla Jovovich in Das fünfte Element von 1997 (Bild: Youtube (Screenshot: Golem.de))

Mitte der 1990er Jahre waren die Zeiten noch andere - zumindest in Hollywood. Zwar hatten mit Terminator 2 und Jurassic Park die computergenerierten Effekte bereits Einzug ins Filmgeschäft gehalten, sehr häufig setzte man aber noch auf praktische Effekte. So auch Luc Besson, der bei Das fünfte Element in geringem Maß CGI einsetzte, seinen Film ansonsten jedoch auf klassische Art und Weise umsetzte.

Inhalt:
  1. 25 Jahre Das fünfte Element: Luc Bessons Traum von großer Science-Fiction
  2. Die Suche nach Leeloo
  3. Phantastische Kostüme und handgemachte Effekte

Auch in anderer Hinsicht sollte bald nach Das fünfte Element ein Zeitenwechsel stattfinden. Hollywood war damals noch bereit, große Budgets für Filme bereitzustellen, die eigene Geschichten zu erzählen hatten. In Zeiten, in denen es im Kino vor allem Sequels, Remakes, Reboots und Franchise-Filme gibt, kann man sich kaum noch vorstellen, dass ein Studio 90 Millionen US-Dollar in ein Produkt investierte, das gänzlich originär war. Heutzutage würde ein Film wie Das fünfte Element sicherlich das Doppelte kosten.

Die erste Idee zum Film hatte Luc Besson, als er 16 Jahre alt war. Er lebte 60 Kilometer außerhalb von Paris, hatte kaum Freunde, war gelangweilt und schrieb. Die Geschichte sollte ein Roman werden, er verwarf jedoch Fassung um Fassung, weil er sie nicht gut genug fand.

Die Geschichte spielt im New York des Jahres 2259. Alle 5.000 Jahre öffnet sich ein Dimensionstor und durch diese Pforte kommt die Brut des Bösen. Angeführt wird sie von Jean-Baptiste Emanuel Zorg, einem Menschen, der seit Jahren im Diensten des Bösen steht. Das Ziel: die Menschheit vernichten. Aber der abgefahrenste Taxifahrer der Welt und eine mysteriöse Frau namens Leeloo haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden.

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Etwa Mitte der 1980er wusste Besson, dass er einen Film daraus machen wollte. Dafür musste er sich erstmal einen Namen machen - und tat das auch, mit Filmen wie Nikita und Leon - Der Profi.

Der richtige Star

Einen Film wie Das fünfte Element produzierte ein Studio jedoch nur, wenn ein Star dabei war. Für die Hauptrolle des Korben Dallas wollte Besson eigentlich Mel Gibson, der ihn drei Monate hinhielt, darüber nachdachte - und dann doch ablehnte.

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Besson erwog danach, gar keinen Star zu verpflichten. Der Film sollte so groß werden, dass er selbst der Star war. Man hätte einen jüngeren Schauspieler verpflichten und das durch die Gage freigewordene Budget für den Film selbst nutzen können. Besson hatte zwar durchaus einen Wunschkandidaten, fürchtete jedoch, dass er ihn sich nicht würde leisten können: Bruce Willis.

Zu jener Zeit traf sich Besson mit Willis' damaliger Frau Demi Moore zum Lunch. Bruce Willis stieß hinzu, hörte von dem Projekt und meinte: "Hey, Mann, was ist mit mir?" Besson erklärte Willis, dass er ihn sich wohl nicht leisten könnte, woraufhin Willis erwiderte: "Lass mich das Skript lesen, wenn es mir gefällt, wird sich schon ein Arrangement finden lassen." Wie es ausging, ist bekannt: Willis spielte mit.

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Die Suche nach Leeloo 
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wasdeeh 03. Sep 2022 / Themenstart

Wenn das nur so einfach ginge...dabei ist der Kitsch absolut nicht das Problem, es sind...

wasdeeh 03. Sep 2022 / Themenstart

Siehe auch den Meister der unsichtbaren CGI*, David Fincher: https://www.youtube.com...

Lapje 03. Sep 2022 / Themenstart

Es geht nicht "um die Art" von Filmen, sondern das Besson es einfach besser kann. Ich...

Vögelchen 03. Sep 2022 / Themenstart

Das ist es auch. Und dennoch steckt mehr dahinter und dennoch hat Star trek viele zur...

Kommentieren



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