Die Suche nach Leeloo

Weit schwieriger war die Besetzung der weiblichen Hauptrolle. Die Casting-Leute sahen sich 8.000 hoffnungsvolle junge Frauen an, von denen 200 bis 300 ausgewählt wurden. Besson traf sie persönlich und machte Screen-Tests. Darunter war unter anderen Elizabeth Berkley (Showgirls).

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Als Milla Jovovich vorsprach, war sie 19 Jahre alt, ein erfolgreiches Model und hatte gerade Rückkehr zur blauen Lagune gemacht. Sie fand, dass das Vorsprechen gut lief, Besson sah das anders. Für ihn war sie zu nervös und trug zu viel Make-up.

Besson nahm sie nicht in die engere Wahl auf, aber wie der Zufall es wollte, traf er sie ein paar Wochen später in einem Hotel wieder. Da trug sie am Pool ein weites T-Shirt und keinerlei Make-up. Sie unterhielten sich und er bot ihr an, einen weiteren Screen-Test zu machen. Er stellte ihr ein paar ungewöhnliche Aufgaben - etwa zu tanzen, ohne einem Rhythmus zu folgen, oder die Augen zu schließen, sie zu öffnen und ein Objekt zum ersten Mal in ihrem Leben zu sehen. Diesmal überzeugte sie Besson.

Eine Sprache für Leeloo

Ursprünglich hatte Besson darüber nachgedacht, die Geschichte in zwei Filmen zu erzählen, kondensierte sie dann aber auf einen. Dennoch: In Das fünfte Element hat er mehr Zeit und Herzblut hineingesteckt als bei allen anderen. Er erfand sogar eine eigene Sprache für Leeloo. Um die 500 Worte entwickelte er und erwartete, dass Milla Jovovich sie lernte. Er selbst verstand sie auch, was es beiden erlaubte, am Set zu kommunizieren, ohne dass der Rest der Filmcrew sie verstehen konnte.

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Seinem Produzenten hatte Besson gesagt, dass er sich in die Schauspielerin von Leeloo verlieben würde, egal, wer sie darstellen würde. Einfach, weil er die Figur lieben musste, um den Film zu machen.

So kam es dann auch. Als Bruce Willis zum Set kam, waren Besson und Jovovich schon ein Paar. Die Dreharbeiten erleichterte das nicht unbedingt, da Bessons Noch-Ehefrau Maïwenn Le Besco als Diva Plavalaguna mitspielte. Besson ließ sich scheiden und heiratete noch im selben Jahr Jovovich, zwei Jahre später ließen aber auch sie sich wieder scheiden.

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Die weitere Besetzung

Gary Oldman nahm die Rolle des Schurken als Gefälligkeit für Luc Besson an, fand den Film selbst aber nicht besonders toll und seine eigenen Darstellungen mag er ohnehin nicht.

Mit der genderfluiden Figur Ruby Rhod war Besson seiner Zeit voraus. Eigentlich wollte er Prince für die Rolle, doch schon ihn zu treffen, gestaltete sich schwierig. Ein Termin wurde vereinbart, aber Prince erschien nicht oder tauchte erst Tage später auf. Besson wurde klar, dass das die Dreharbeiten stark in Mitleidenschaft ziehen könnte und suchte nach anderen Mimen. Jamie Foxx wurde in Betracht gezogen, die Wahl fiel dann aber auf Chris Tucker.

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 25 Jahre Das fünfte Element: Luc Bessons Traum von großer Science-FictionPhantastische Kostüme und handgemachte Effekte 
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wasdeeh 03. Sep 2022 / Themenstart

Wenn das nur so einfach ginge...dabei ist der Kitsch absolut nicht das Problem, es sind...

wasdeeh 03. Sep 2022 / Themenstart

Siehe auch den Meister der unsichtbaren CGI*, David Fincher: https://www.youtube.com...

Lapje 03. Sep 2022 / Themenstart

Es geht nicht "um die Art" von Filmen, sondern das Besson es einfach besser kann. Ich...

Vögelchen 03. Sep 2022 / Themenstart

Das ist es auch. Und dennoch steckt mehr dahinter und dennoch hat Star trek viele zur...

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