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24 Milliarden US-Dollar: Xerox gewinnt Banken für feindliche Übernahme von HP Inc.

Mehrere Banken haben verbindlich erklärt, einen Milliardenkredit für den Kauf von HP Inc. bereitzustellen. Als nächstes könnte ein Proxy-Kampf folgen.

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Der Druckerhersteller
Der Druckerhersteller (Bild: HP Inc.)

Xerox hat die Finanzierung seines feindlichen Übernahmeangebots für HP Inc. gesichert. Das gab das Unternehmen am 6. Januar 2020 bekannt. Der Drucker- und Kopiererhersteller treibt sein Angebot von 33 Milliarden US-Dollar voran, das HP Inc. abgelehnt hat. Citigroup, Mizuho Financial Group und die Bank of America haben sich darauf geeinigt, Xerox ein Darlehen von bis zu 24 Milliarden US-Dollar zu gewähren, teilte das Unternehmen in einem öffentlichen Brief des Xerox-Vorstandsvorsitzenden John Visentin an den Verwaltungsrat von HP mit.

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Der Börsenwert von HP Inc. ist seit der ersten Offerte auf fast 30 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Verwaltungsrat von HP hat das Übernahmeangebot von Xerox im November 2019 zurückgewiesen. Man kam zu dem Schluss, dass der Xerox-Vorschlag "HP erheblich unterbewertet", hieß es in einem Brief an Xerox-Vorstandschef John Visentin. Der Umsatzrückgang von Xerox seit Juni 2018 werfe erhebliche Fragen zum Geschäftsverlauf und den Zukunftsaussichten auf.

Es wurde auch bezweifelt, ob Xerox in der Lage sei, den Baranteil des Angebots zu erhöhen, und ob das kombinierte Unternehmen den Schuldenbetrag bewältigen könne.

Zum Zeitpunkt des Angebots hatte Xerox nur eine informelle Finanzierungszusage. Die neuen verbindlichen Zusagen sind ein Vertrauensbeweis in die Logik der Übernahme und in die Fähigkeiten des Gemeinschaftskonzerns.

Der aktivistische Investor Carl Icahn ist an beiden Konzernen beteiligt und unterstützt eine Kombination. Ihm gehören 4,24 Prozent der Anteile an HP, die im vergangenen November rund 1,2 Milliarden US-Dollar wert waren. Zudem besitzt der 83-Jährige 10,6 Prozent der Aktien von Xerox. Icahn argumentiert, dass eine Kombination der beiden Druckerhersteller große Gewinne für die Investoren bringen könne. Eine Fusion habe "ein Einsparpotenzial von 2 Milliarden US-Dollar".

Xerox mit Sitz in Norwalk, Connecticut, stellt hauptsächlich Großdrucker und Kopiergeräte her. In der Firma HP laufen alle Druck- und PC-Produkte unter dem alten Firmenlogo. HP mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien, bietet hauptsächlich kleinere Drucker und Druckerzubehör sowie 3D-Drucker an und ist außerdem einer der größten PC-Hersteller der Welt.

Sollte HP weiterhin unempfänglich sein, ist es vorstellbar, dass Icahn oder Xerox in den kommenden Wochen einen Proxy-Kampf bei HP beginnen. Bei dem Kampf um Aktionärsstimmen wird versucht, Stimmrechtsvollmachten oder Aktionärsstimmen zu erhalten, ohne bereits Aktien kaufen zu müssen.

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m4mpf 08. Jan 2020

In Deutschland 95%. In USA ist das weitaus komplizierter, da es kein diesbezügliches...

Hotohori 07. Jan 2020

Alles dreht sich nur noch um Gewinnmaximierungen damit die Investoren noch mehr Geld...


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