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22.000 Kalorien: Videospiele-Rekord mit Dance Dance Revolution aufgestellt

Kein Diablo oder ein anderes Kann-man-ewig-Spielen-Spiel: Der Rekord für Dauer-Gaming wurde ausgerechnet mit Dance Dance Revolution ertanzt.
/ Peter Steinlechner
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Dance Dance Revolution im Jahr 1998 in Japan (Bild: YOSHIKAZU TSUNO/AFP via Getty Images)
Dance Dance Revolution im Jahr 1998 in Japan Bild: YOSHIKAZU TSUNO/AFP via Getty Images

Der ungarische Spieler Szabolcs "GrassHopper" Csepe hat mit einer sechstägigen Gaming-Session den offiziellen Guinness-Weltrekord für den längsten Videospiel-Marathon(öffnet im neuen Fenster) aufgestellt.

Laut Guinness spielte Csepe vom 23. bis 29. Oktober 2024 ganze 144 Stunden lang Dance Dance Revolution – ein Tanzspiel. Der Rekord wurde nun offiziell anerkannt und auf der Webseite von Guinness World Records vorgestellt, was international mediale Aufmerksamkeit erregt.

Csepe ist kein Neuling im Rekordgeschäft: Zuvor hatte er bereits die Bestmarke für den längsten Rennspiel-Marathon mit 90 Stunden in Gran Turismo 7 sowie den längsten Puzzle-Marathon mit 32 Stunden Tetris aufgestellt.

Mit den jetzt bestätigten 144 Stunden übertraf er nicht nur seine bisherigen Tanz-Rekorde von 121 und 130 Stunden, sondern auch den bisherigen Gesamtbestwert von 138 Stunden aus dem Jahr 2015.

Und um es klar zu sagen: Der Ungar hat nicht etwa den Rekord für das längste Tanzen bei einem Tanzspiel errungen, sondern wirklich für die längste Gaming-am-Stück-Zeit.

Nur extrem kurze Pausen

Während der sechs Tage spielte Csepe über 3.000 Songs und verbrannte nach eigenen Angaben rund 22.000 Kilokalorien. Zuschauer des Livestreams konnten alle 1.152 im Spiel enthaltenen Stücke mehrfach hören – ergänzt um Bonusklassiker aus den frühen Dance-Dance-Revolution-Teilen, die über eine Mini-Heimspielhalle zugeschaltet waren.

Dance Dance Revolution stammt von Konami und gilt seit Ende der 1990er-Jahre als Pionier des Musik- und Rhythmusspiel-Genres. Spieler treten auf einer Bodenmatte mit Richtungspfeilen im Takt zur Musik an und müssen die Bewegungen präzise ausführen – eine körperlich fordernde Mischung aus Spiel und Tanz.

Während der 144 Stunden durfte Csepe nach den Guinness-Regeln nur alle 60 Minuten fünf Minuten Pause machen, die er für kurze Ruhephasen sammelte. Guinness würdigt die Leistung als "außergewöhnlichen Beweis für Disziplin und Ausdauer" und als neuen Maßstab für Marathon-Gaming weltweit.


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