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Marty McFly (dargestellt von Matt Bell beim Tribeca Film Festival 2015): Ford Fiesta mit Fluxkompensator
Marty McFly (dargestellt von Matt Bell beim Tribeca Film Festival 2015): Ford Fiesta mit Fluxkompensator (Bild: Rommel Demano/Getty Images)

Hoverboarden ist nicht so einfach

Ähnlich wie das Hendo-Board funktioniert auch das von Lexus mit einer Magnetschwebetechnik und braucht entsprechend einen metallischen Untergrund. Für den Einsatz auf der Straße ist es also anders als im Film nicht geeignet. Allerdings - und da stimmten Realität und Fiktion überein: Wie der erfahrene Skateboarder Marty hat sich auch Profi McGouran erstmal mit dem Board langgelegt. Das BMVIT empfiehlt deshalb, einen Helm zu tragen.

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Geschwebt wird aber nicht nur außerhalb der Fahrbahn: In der fiktiven Zukunft bringen Autos den Protagonisten nicht nur in eine andere Zeit. Sie können auch fliegen - serienmäßig und nicht nur im Prototypstadium. Ihr Antrieb ist allerdings noch konventionell auf Verbrennungsbasis, wobei die Fahrer nicht selbst tanken, sondern das einen Roboter erledigen lassen. Elektroautos findet Marty nicht vor - und das, wo doch auch DeLorean auf elektrisch umgestellt hat.

Wissenschaftler der Stanford-Universität sind noch einen Schritt weiter gegangen: Der von ihnen modifizierte DeLorean fährt nicht nur elektrisch, sondern auch noch autonom. Das Auto trägt den Spitznamen Marty, eine Abkürzung für Multiple Actuator Research Testbed for Yaw Control, etwa Testsystem mit vielen Aktuatoren für Bewegungen um die Hochachse. Der Name ist Programm: Driften ist die Spezialität des Autos.

Der Fiesta bekommt einen Fluxkompensator

Aber nicht auf Zeitreisen. Das macht dafür Ford: Der US-Autohersteller bietet zum Future Day als Extra für die Modelle Fiesta und Focus einen Fluxkompensator an. Er wird in die Mittelkonsole integriert und hat eine Leistung von 1,21 Gigawatt. Damit macht er "Zeitreisen wirklich möglich", sagt Ford und weist darauf hin, dass er "nur zur Unterhaltung" diene. "Das Eingreifen in wichtige historische Ereignisse ist illegal und kann unerwünschte Konsequenzen für die gesamte Menschheit haben."

Der Fluxkompensator kann über Fords Onlinekonfigurator als Zusatzausstattung für die beiden Kleinwagen bestellt werden. Das Angebot ist zeitlich begrenzt (vom 21. bis 26. Oktober), nicht ganz günstig (1,21 Millionen US-Dollar) und ganz sicher nicht ernst gemeint.

Martys Zukunft ist analog

Zwar kann Marty in der Zeit reisen. Smartphones, Tablets oder WLAN gibt es aber nicht. An seinem 21. Oktober hätte er diese Zeilen nicht lesen können - er kommt in ein weitgehend analoges Jahr 2015. Eine Ausnahme ist der holografische Hai, der den Zeitreisenden zu verschlingen droht - so weit sind die volumetrischen Displays in der Realität noch nicht.

Apropos Display: In einer Szene entdeckt Marty in der Auslage eines Geschäfts einen Röhrenfernseher und einen Macintosh 128k. In seiner Gegenwart sind beide auf der Höhe der Technik. Im imaginierten 2015 werden sie als Antiquität feilgeboten - im realen wohl auch.

Wer nochmal in der Zukunft der 1980er Jahre schwelgen möchte: Der Privatsender RTL II zeigt Zurück in die Zukunft II heute Abend um 20:15 Uhr. Im Anschluss, um 22:40 Uhr, gibt es die Dokumentation Back To The Present - Die Zukunft ist jetzt!

Nachtrag von 21. Oktober 2015, 10 Uhr

Der Artikel wurde um den autonom fahrenden DeLorean ergänzt.

 21. Oktober 2015: Zurück in eine analoge Zukunft

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kendon 22. Okt 2015

Nein. Wäre er nach den Millionen erst wieder gestartet, dann wäre er im veränderten 2015...

azeu 22. Okt 2015

Eben nicht :) Doc sagt im ersten Teil ganz klar: "Die Kiste fährt elektrisch, der Flux...

pk_erchner 22. Okt 2015

ich bin mal sehr gespannt wie das Wohnraum-Problem gelöst werden wird Hallo Ihr...

kendon 22. Okt 2015

War schon sehr geil, man nimmt die Filme doch nochmal anders war auf der grossen...

Eheran 22. Okt 2015

Es fährt auf einer Spur von Neodymmagneten. Sonst nirgendwo. Ein nichtmagnetischer...



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