2025: CDU/CSU wollen flächendeckende Glasfasernetze

Bundeskanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Seehofer sind sich einig: Der flächendeckende Ausbau von modernsten Glasfasernetzen soll bis zum Jahr 2025 realisiert sein.

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Merkel spricht zu Industrie 4.0.
Merkel spricht zu Industrie 4.0. (Bild: CDU-Fraktion)

Die Union hat am 3. Juli 2017 ihr Regierungsprogramm für die kommende Bundestagswahl (PDF) vorgestellt und fordert einen "flächendeckenden Ausbau von modernsten Glasfasernetzen" bis zum Jahr 2025. Das Programm wurde nach langem Streit um andere Fragen zwischen Kanzlerin Merkel und Horst Seehofer einstimmig von CDU und CSU beschlossen.

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Darin heißt es: "Wir schaffen die Gigabit-Gesellschaft. Deutschland soll das Land sein, in dem Daten in Echtzeit überall und für alle verfügbar sind. In Stadt und Land, in Ost und West. Für alle absehbaren Anwendungen: für das Internet der Dinge, im Verkehrsbereich, in der Medizin, in der Kommunikation. Hierzu werden wir den flächendeckenden Ausbau von modernsten Glasfasernetzen vorantreiben und bis 2025 realisieren."

Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) begrüßte die Festlegung der Union auf "die zukunftssichere Glasfaser". Für den Verband stehe allerdings fest, dass nur reine Glasfasernetze bis in alle Gebäude Deutschlands die Anforderungen der kommenden Gigabit-Gesellschaft erfüllen und überhaupt erst die nachhaltige Grundlage für den Weg dorthin schaffen könnten.

In ihrem Ende Juni verabschiedeten Wahlprogramm hatte sich zuvor die SPD sich zum Glasfaserausbau bekannt. Dabei machte die Partei deutlich, dass 90 Prozent der Gebäude mit echten Gigabit-Netzen versorgt sein sollen.

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Es heißt: "Wir werden eine flächendeckende digitale Infrastruktur auf hohem Niveau sicherstellen. Die Versorgung mit einer Datengeschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde soll nur ein erster Zwischenschritt bis 2018 sein. Unser Ziel sind Gigabit-Netze. Bis 2025 sollen mehr als 90 Prozent aller Gebäude daran angeschlossen sein. Die hierfür notwendigen Investitionen werden wir fördern."

FTTH/B: Großer Rückstand in Deutschland

Bis zu einem flächendeckenden FTTH/B-Ausbau in Deutschland muss durch die Vectoring-Politik der Deutschen Telekom noch viel nachgeholt werden. Deutschland erreicht laut Angaben des FTTH Council 647.600 Glasfaserkunden und 2.358.100 Homes passed. Insgesamt liegt das Land bei der Versorgung in Europa weit zurück. Im Ranking der EU 39 ist es der vorletzte Platz bei den FTTH/B-Kunden.

Die Gesamtzahl der FTTB/H-Anschlüsse in Deutschland lag laut Angaben des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) zum Jahresende 2016 bei knapp 2,7 Millionen. Tatsächlich gebucht waren 791.000, davon 707.000 bei den Wettbewerbern, 84.000 bei der Telekom.

Beide Regierungsparteien hatten genügend Zeit, den Ausbau von FTTB/H-Anschlüssen voranzutreiben. Ob ihre Wahlkampfaussagen umgesetzt werden, wird sich zeigen.

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Bosancero 04. Jul 2017

Dass das die Freunde aus dem Westen gerne so hätten, damit der Upload schneller ist ^^

Sphinx2k 04. Jul 2017

Ähm ja der Satz ist nicht so sinnig. War eine Anspielung auf das was man von sich gibt...

theonlyone 04. Jul 2017

Na klar, die ist genau dafür da das du eine Partei wählen kannst um deine Stimme...

Braineh 04. Jul 2017

Na ja, om Osten hat man's nach der Wiedervereinigung ja versucht, aber hat's glorreich...

Braineh 04. Jul 2017

Wie kann man denn so einfallslos sein? Is doch ganz einfach - jeder, der schnelles...



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