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2019: Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Das Bundesamt für Kommunikation will die Bevölkerung über die Abschaltung des analogen Radioprogramms informieren. Dafür werden einige Millionen Franken aus der Abgabe für Radio und Fernsehen bereitgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Senderwahl
Senderwahl (Bild: Media Broadcast,)

Die Schweiz will als weltweit zweites Land nach Norwegen die analoge Verbreitung der Radioprogramme in den kommenden Jahren einstellen. Das gab das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) am 24. April 2018 bekannt. Der Beginn der eigentlichen UKW-Abschaltphase ist im Jahr 2019. Das Ende des analogen Rundfunks in der Schweiz sollte bislang zwischen 2020 und 2024 erfolgen.

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Damit sich die Bevölkerung rechtzeitig auf die Umstellung von UKW zu DAB+ vorbereiten kann, hat das Bakom eine vierjährige Informationskampagne zu DAB+ ab dem Jahr 2019 öffentlich ausgeschrieben. In Schweizer Haushalten und Fahrzeugen waren Ende 2017 rund 3,5 Millionen DAB+-Geräte in Betrieb, 600.000 Geräte mehr als ein Jahr zuvor. Mehr als eine Million Autos seien in der Lage, DAB+ zu empfangen, 85 Prozent aller Neufahrzeuge seien standardmäßig mit DAB+-Radios ausgerüstet, und die digitale Nutzung von Radioprogrammen über DAB+, TV-Netze und Internet sei 2017 von 54 auf 61 Prozent angestiegen, erklärte die Behörde.

UKW-Abschaltung in Norwegen erfolgreich

Die Kampagne dauert von 2019 bis 2022, die Auftragsvergabe ist für Herbst 2018 vorgesehen. Das Budget von insgesamt 5,5 Millionen Franken (4,59 Millionen Euro) wird aus der Empfangsgebühr beziehungsweise der ab 2019 erhobenen neuen Abgabe für Radio und Fernsehen finanziert.

"DAB+ erlaubt einen stabilen, klaren Empfang in hoher Qualität. Außerdem können die Veranstalter ihre Radioprogramme mit Zusatzinformationen ergänzen (zum Beispiel Texte und Grafiken). Die Frequenzen werden zudem effizienter genutzt und ermöglichen die Verbreitung von mehr Programmen in größeren Sendegebieten", erklärte das Bakom.

Bis zum Jahresende 2017 wurde in Norwegen die UKW-Abschaltung in sämtlichen Regionen des Landes durchgeführt. Den Wechsel hin zum Digitalradio mit der Verbreitung per DAB-Standard nutzte Norwegen zum Einführen von fünf neuen digitalen Radiosendern.



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ElTentakel 27. Apr 2018

Gerichte sind also nicht pingelig bei Begrifflichkeiten?

flasherle 26. Apr 2018

ja rede von deutschland. ich gebe zu in der schweiz hab ich noch nie geschaut. in...

ArcherV 25. Apr 2018

Auch dir sei gesagt: Nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Nur weil DU...

ManMashine 25. Apr 2018

Mittelwelle wäre auch heute noch DIE Lösung gewesen. EIN Sender den man quer durch...

ManMashine 25. Apr 2018

Nunja, so lächerliche dinge wie der Regelempfang. Stehste auch nur nen Millimeter...


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