Netz: Deutsche Glasfaser hat 630.000 FTTH-Anschlüsse gebaut

Für die Deutsche Glasfaser lief es im vergangenen Jahr gut. Der Umsatz des Unternehmens war zuvor noch relativ gering. Für 2019 spricht man vom bisher besten Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte.

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Stephan Zimmermann (rechts), Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, begutachtet mit Bauleiter Jürgen Hüning die Arbeiten.
Stephan Zimmermann (rechts), Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, begutachtet mit Bauleiter Jürgen Hüning die Arbeiten. (Bild: Deutsche Glasfaser / Marie Monecke)

Die Deutsche Glasfaser hat im Jahr 2019 ihr Netz vergrößert. Wie das Unternehmen am 8. Januar 2020 bekannt gab, wurden bis zum Ende des vergangenen Jahres in rund 400 Kommunen 630.000 Glasfaseranschlüsse (HP) für Privatkunden gebaut und über 5.000 Geschäftskunden angeschlossen und aktiviert."Zudem zählen wir aktuell etwa 360.000 Vertragskunden", sagte Deutsche-Glasfaser-Sprecher Dennis Slobodian.

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Das Kürzel HP steht für Home Passed und bedeutet laut dem Netzbetreiber Rkom in der Regel, dass alle notwendigen (Erschließungs-)Vorarbeiten auf öffentlichem Grund abgeschlossen sind und die notwendige vorgelagerte Infrastruktur fertiggestellt ist. Der eigentliche Gebäudeanschluss, der Einzug des Glasfaserkabels und die Installation der notwendigen Technik im Gebäude sind noch durchzuführen. Der Begriff ist nicht eindeutig definiert.

Im September 2019 erklärte Deutsche Glasafser, sich bei circa 750.000 Anschlüssen im baulichen Realisierungsprozess zu befinden. Auch eine Million FTTH-Zugänge seien "nur eine Zwischenstation", erklärte Firmenchef Uwe Nickl. Dank vieler Versäumnisse in der Vergangenheit sei das Potenzial für Glasfaser in Deutschland noch riesig.

Im vergangenen Jahr habe der Netzbetreiber mehr als 440 Millionen Euro Fördermittel gewonnen. Das Unternehmen habe mittlerweile über 650 Beschäftigte, die auf bundesweit 12 Standorte verteilt arbeiteten, sowie mehr als 2.500 externe Mitarbeiter von Vertragspartnern. 2019 sei das bisher beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte von Deutsche Glasfaser gewesen, erklärte Nickl. Die GmbH erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von 63,6 Millionen Euro.

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Mit einer Erhöhung der Datenrate auf mindestens 300 Megabit/Sekunde für alle Deutsche-Glasfaser-Kunden fange man da an, wo andere technologiebedingt aufhören müssten, sagte Nickl in einem Vergleich zu Vectoring. Mit Super Vectoring sind Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar.

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