2019: Bundesnetzagentur musste 4.000 Funkstörungen beheben
Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur hat im Jahr 2019 annähernd 4.000 Funkstörungen behoben. Das gab die Behörde am 2. Januar 2020 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Im Vorjahr wurden 5.200 Fälle von Funkstörungen vor Ort gefunden und beseitigt. "Das Störungsaufkommen liegt trotz steigender Frequenznutzungen auf einem erfreulich niedrigen Niveau", sagte Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur.
Angaben zur Art der Probleme wurden nicht gemacht. Laut einer Anfrage des Grünen-Abgeordneten Friedrich Ostendorff an die Bundesregierung, die im Dezember 2017 beantwortet wurde, können "Beeinträchtigungen im Nahbereich durch abgestrahlte Störfelder verursacht werden, die auf ungeschirmte DSL-Leitungen im eigenen oder nachbarlichen Haushalt einwirken. Störungen können aber auch durch Störspitzen verursacht werden, die durch Rückwirkung des Netzteils ins Stromnetz eingespeist werden und sich auch auf benachbarte Häuser auswirken können." Da in Haushalten Leitungen für das Stromnetz und TK-Leitung häufig parallel geführt würden, könnten Störspitzen im Stromnetz auf DSL-Leitungen einstrahlen.
Keine Angaben zur Art der Störungen
Neben der Funkstörungsbearbeitung für sicherheitsrelevante Funkdienste und im industriellen Bereich haben im Jahr 2019 in über 1.200 Fällen Bürger die Störungsbearbeitung erfolgreich genutzt. Die Störungen betrafen zum Beispiel den Mobilfunk, WLAN, DSL-Anschlüsse oder Geräte wie Funkkopfhörer, Funkautoschlüssel und Funkgaragentoröffner.
Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur ist an 19 Standorten im Bundesgebiet vertreten, um Funkstörungen zu beheben.
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