Austausch mit ausländischen Gewerkschaften

Nach über zweieinhalb Jahren ist die mitgliederstarke Gewerkschaft noch nicht am Ziel. Um noch mehr Druck aufzubauen, ist Verdi im Austausch mit ausländischen Gewerkschaften. Die nächsten Streikziele könnten Warenlager in Polen und der Tschechischen Republik sein, wo Amazon zuletzt gewachsen ist. "Wir arbeiten an der internationalen Vernetzung. Wie und wann im Ausland gestreikt wird, das ist die Entscheidung der dortigen Gewerkschaften und Beschäftigten", erläuterte Völpel.

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Als Beleg dafür, dass die Streiks angeblich wenig Wirkung erzielten, führt Amazon immer wieder sein europaweites Logistik-Netzwerk an. Bei Streiks würde die Arbeit von anderen Standorten übernommen. "Amazon betont immer wieder, dass die Streiks nichts bringen und sich nur eine Minderheit beteiligt. Aber wir wissen von Kollegen aus den Warenlagern: Es bleibt sehr viel Arbeit liegen."

Verdi probierte im vergangenen Jahr eine neue Streiktaktik. Statt viele Tage hintereinander wie im Jahr 2014 wurde 2015 oftmals unangekündigt, kurzfristig jeweils tageweise die Arbeit niedergelegt - "teilweise sogar aus dem laufenden Arbeitsbetrieb heraus", sagte Völpel. Welche Streiktaktik effektiver war und wie es im Jahr 2016 weitergeht - dazu machte die Verdi-Sprecherin keine Angaben.

Amazon betonte zuletzt bei der großen Streikwelle im Weihnachtsgeschäft, dass die Streiks keine Auswirkungen hätten und die Kunden ihre Lieferungen pünktlich erhielten.

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Im Jahr 2015 wurden bei Amazon mehr als 800 zusätzliche unbefristete Stellen geschaffen, wie das Unternehmen mitteilte. Zusätzlich plante Amazon, im Januar rund 200 saisonale Stellen in feste Arbeitsplätze umzuwandeln.

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 Tarifvertrag: Verdi will Streiks bei Amazon auf Nachbarländer ausweiten
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